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Bedarf einer Trinkwasserkontrolle

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ...

... gilt auch für ihr Trinkwasser im Haus

Trinkwasser ist Lebensqualität

Reines, frisches Wasser zum Trinken, Kochen und zur Körperpflege ist eine der wichtigsten Grundlagen unseres Lebens. Deshalb schützt der Gesetzgeber den Anspruch auf dieses Lebensmittel durch neue strenge Verordnungen. Dies gilt insbesondere für Hauseigentümer und Vermieter.

Die letzten Meter sind die oft entscheidenden über die Trinkwasserqualität im Haus

Trinkwasser sollte den Weg vom Wasserversorger zum Wasserhahn möglichst rasch zurücklegen. Oft lagert Wasser jedoch in den Hausleitungen, da nicht an allen Hähnen ständig gezapft wird.
Stagniert Wasser in der Leitung, kann es Inhaltsstoffe aus den Leitungsrohren und metallische Korrosionsprodukte aufnehmen. Das gilt unter Umständen für Blei, das bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts für Wasserrohre verwendet wurde und heute auch für Kupferleitungen.
Wichtig ist auch, dass die Armaturen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik installiert sind. Chrom und Nickel führen oft zu Belastungen im Trinkwasser.

Nach etwas längerer Zeit können sich aber auch mikrobielle Einflüsse aus Biofilmen oder aus schwach durchströmten Winkeln des Verteilungsnetzes nachteilig bemerkbar machen – kurz: das Wasser verkeimt.
Das Umweltbundesamt empfiehlt deswegen: Trinkwasser, das mehr als vier Stunden in der Leitung gestanden hat, sollte man nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwenden. Insbesondere ist es für Säuglingsnahrung nicht geeignet. Darüber hinaus werden technische wie auch Hygiene Kontrollen im Haus empfohlen.

Nur wer tut es - wer führt bei Ihnen diese Aufgaben durch ...?

Was ist sauberes Wasser?

Wie sauber Trinkwasser tatsächlich ist, kann man nicht sehen. Denn die größte Bedrohung für die Gesundheit der Hausbewohner sind neben chemischen Verunreinigungen vor allem mikrobielle Belastungen. Denn Trinkwasser ist zwar keimarm, aber nicht keimfrei. Aus der Talsperre oder dem Grundwasser kann es neben harmlosen Mikroorganismen auch gefährliche Krankheitserreger mitbringen. Mit der richtigen Mischung aus stehendem Wasser, Wärme und Nährstoffen können sie sich sehr schnell vermehren und zu einer ernsthaften Bedrohung werden.

Was sind mikrobielle Belastungen des Wassers?
Die Vielfalt möglicher Erreger im Trinkwasser ist groß. Zu den bekanntesten gehören neben Salmonellen, Shigellen, Fäkalkeimen und bestimmten Viren vor allem diese beiden Arten:

Pseudomonas aeruginosa - steht für Grünspan und entwickeln sich u.a. aus Biofilmablagerungen in Wasserleitungen
Diese recht häufig auftretenden Bakterien führen insbesondere in Krankenhäusern immer wieder zu schweren, teilweise sogar lebensbedrohenden Entzündungen. Um sich anzustecken, genügt schon eine relativ geringe Menge verunreinigten Wassers.

Legionella pneumophila - steht für das Legionellen-Stäbchen Bakterium und entwickeln sich über Biofilme in Anlagen und Leitungen
Die Legionellen machen häufig Schlagzeilen mit der Infektion ganzer Großgebäude. Jedes Jahr stecken sich durchschnittlich 30.000 Deutsche mit der Legionärskrankheit an - vor allem durch das Einatmen von feinen Wasser-Luft-Gemischen, zum Beispiel in der Dusche. Die Folge sind schwere Lungenentzündungen und grippeartige Erkrankungen.
Biofilme und Beläge können in Geräten und Anlagen verschiedenste Probleme verursachen. Neben industriellen Wassersystemen zur Produktherstellung sind hiervon häufig Geräte des täglichen Bedarfs im Privatbereich, in bestehenden Wasserleitungen sowie Medizinprodukte betroffen.

Wie entstehen Legionellen?
In bestimmten Temperaturbereichen vermehren sich Erreger und Bakterien besonders schnell. Trinkwasserleitungen in Gebäuden bieten hier den idealen Nährboden für Legionellen. Lange Stillstandzeiten und das folgende Erwärmen des Wassers in der Leitung fördert das Wachstum der Bakterien. Durch Wasseraustausch und Dämmung lassen sich Temperaturen vermeiden, bei denen Erreger optimale Voraussetzungen finden. Ihnen steht einwandfreiem Trinkwasser also nicht mehr im Weg.
Übrigens:
Legionellen werden durch kleine Wassertröpfchen aus der Umgebung in die Lunge aufgenommen, nicht durch das Trinken von Wasser (Hinweis für die Menschen, die immer sagen dass sie kein Leitungswasser trinken)!

Wer fällt unter die Untersuchungspflichten auf Legionellen (Betreiberuntersuchungen)?
Alle Trinkwasser-Installationen in Gebäuden, in denen Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen oder gewerblichen Tätigkeit abgegeben wird (z.B. in Kindergärten oder bei Vermietung von Wohnungen) und die eine Großanlagen zur Trinkwasser-Erwärmung enthalten und die Duschen oder andere Einrichtungen enthalten, in denen es zu einer Vernebelung des Trinkwassers kommt.
Das Einatmen von kleinen Tröpfchen, sogenannten Aerosolen, kann zu einer Infektion mit Legionellen führen. Aus diesem Grund müssen Anlagen, die tröpfchenbildende Einheiten wie Duschen enthalten, untersucht werden.
Anlagen ohne Duschen oder andere aerosolbildende Einheiten unterliegen nicht der generellen Untersuchungspflicht. Hierzu zählen Bürogebäude oder Kaufhäuser, in denen ausschließlich Toiletten und Waschräume versorgt werden.

Beispiele:

Duschen im Bürogebäude mit Gewächshaus, eine Arztpraxis oder ein Autohaus mit Duschen für die Mitarbeiter fallen nicht unter die generelle Untersuchungspflicht im Rahmen der Trinkwasserverordnung, da hier keine gewerbliche Tätigkeit im Sinn der Trinkwasserverordnung vorliegt. Z.B. fallen die (kostenlosen) Duschen für die Mitarbeiter in der (nicht gemieteten) Autowerkstatt nicht unter die Legionellenuntersuchungspflicht der Trinkwasserverordnung, unabhängig davon, ob aufgrund anderer Vorgaben (Arbeitsstättenverordnung, Hygienevorschriften, Fürsorgepflichten, Verkehrssicherungspflichten) hier ggf. Untersuchungspflichten bestehen. Dagegen fällt ein Fitnessstudio (mit Duschen für die Trainierenden) unter die Untersuchungspflicht, wenn eine Großanlage in der Trinkwasserinstallation vorhanden ist

Wie vermehren sich Mikroben im Trinkwasser?
Jedes Bakterium und jeder Erreger hat einen bestimmten Temperaturbereich, in dem er sich besonders wohlfühlt und entsprechend schnell vermehrt. Diese Bereiche zu kennen und zu vermeiden, zum Beispiel durch Wasseraustausch und Dämmung, ist deshalb sehr wichtig. Die Faustregel heißt: Kaltwasser sollte nicht wärmer als 25° C werden, Warmwasser nicht unter 55° C abkühlen. Wenn Wasser lange in den Leitungen stillsteht, freut dass die Mikroben zusätzlich. Zur Vermehrung brauchen sie stehendes Wasser, das sich zudem auch schneller erwärmt und dadurch zum Paradies für Bakterien wird. Um das zu verhindern, sollte sich das Wasser in den Rohren im alltäglichen Betrieb möglichst schnell bewegen und immer wieder erneuern.

Mehr erfahren Sie unter Das betrifft Eigentümer und Vermieter ... bitte untere Registerkarte anklicken -

Trinkwasser Qualitätsverluste gibt es überall

zum vergrößern bitte Grafik anklicken

Anzahl der Wohngebäude in Deutschland

Die Anzahl der Wohngebäude in Deutschland lag Ende 2015 nach Auskunft des statistischen Bundesamtes bei 18,76 Mio. Wohngebäude.
Die neue Trinkwasserverordnung insbesondere zur Legionellenuntersuchung verpflichtet, betrifft aber nur ca. 14 % von allen Wohngebäuden in Deutschland.

Eigentümer sind aber grundsätzlich für die Trinkwasserqualität im Haus verantwortlich
Jeder Betreiber von Wasserversorgungsanlagen, der Trinkwasser für den menschlichen Gebrauch abgibt, steht in der Pflicht.
Auch Vermieter von Mehrfamilien-Häusern und private Haushalte werden von der Trinkwasserverordnung erfasst, und sind für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich.

Der große Irrglaube
Vielen Vermietern z.B. ist es aber nicht bewusst, dass sie trotz "Verschonung vor der Legionellenuntersuchungpflicht", trotzalldem für eine einwandfreie Trinkwasserversorgung im Haus nachweislich verantwortlich sind und zu sorgen haben. Darauf weist die neue Trinkwasserverordnung verstärkt hin. Leider lenkt die Legionellenüberwachung zu stark von dieser allgemeinen Verpflichtung ab und lässt ca. 86 % der Eigentümer in Deutschland etwas "unbekümmert" zurück.

Wer ist denn nun für sauberes Trinkwasser in meinem Haus/meiner Wohnung verantwortlich?
Ihr Wasserversorger trägt die Verantwortung für die Qualität des Trinkwassers bis zu Ihrer Haustür. Für die Qualität im Haus bis zur Verwendung am Wasserhahn sind Sie als Eigentümer selbst verantwortlich, ganz gleich ob selbst genutzter oder vermieteter Wohnraum. Die Trinkwasserinstallation, für die Sie verantwortlich sind, beginnt damit unmittelbar nach der Wasserübergabestelle ihres Wasserversorgers, meist direkt hinter dem Wasserzähler.
Für die Hausanschlussleitung auf dem Grundstück und den Wasserzähler ist der Wasserversorger verantwortlich.

Welche sind die betroffene Anlagen zur besonderen Legionellenüberprüfung
Alle vermieteten Wohnungen, die durch einen Warmwasserspeicher größer als 400 Liter, oder ein Warmwasserrohrnetz mit einem Inhalt von größer als drei Litern versorgt werden, sind von der neuen Trinkwasserverordnung betroffen. Wir prüfen dies für Sie.

Lesen Sie gerne weiter unter Was wir leider feststellen müssen ... bitte untere Registerkarte anklicken -




sind 86% der Häuser ohne Trinkwasserkontrolle ..

... und im Glauben, dass Wasser wäre immer gleichbleibend gut , ab deutsche Wasserwerke bzw. Aufbereitungsanlagen!

zur Vergrößerung Grafik oben bitte anklicken

In 86 % aller Häuser in Deutschland kontrolliert..

NIEMAND das Trinkwasser !!!!

- Man lässt das Auto regelmäßig warten und vom TÜV prüfen
- Man sorgt für Energiepässe und Zeugnisse für‘s Haus
- Man zertifiziert sich selbst im Beruf oder „beurkundet“ sich im Sport

… aber das „Elixier des Lebens“ unser Trinkwasser im Haus … nein, das wird auf Jahrzehnte nicht kontrolliert!

Wasser ist das Lebensmittel Nr. 1. Die Versorgungsunternehmen sind verpflichtet unser Trinkwasser in einem hygienisch einwandfreien Zustand bis zur Hausübergabestation zu liefern.

Bereits erwähnt: Ab dem Hauswasserzähler übernimmt der Gebäudeeigentümer die Verantwortung.

Nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung verpflichtet sich der Eigentümer, ggf. vertreten durch den Verwalter, die Trinkwasserinstallation zu erstellen und zu betreiben. Einschlägige Verordnungen sind zu überwachen und einzuhalten.

Hier beginnt häufig das Problem.
Kaum ein Eigentümer ist in der Lage die Übersicht über alle Rahmenbedingungen einzuhalten. Trinkwasseranlagen müssen nicht nur technisch sondern auch chemisch und mikrobiologisch überwacht werden.

H2nanO Umfragen mit Hauseigentümern und Vermietern in 2014 und 2015 zur Trinkwasserverordnung und Eigenverantwortung ergaben folgendes Ergebnis (befragt wurden insgesamt 5.280 Eigentümer inkl. Vermieter im Gebiet Lüneburg & Hamburg):

Biofilme sind der Anfang aller Folgebelastungen

H BdV Analyse 02.2017

Umfragen, Ergebnisse und Dringlichkeiten

87 % wussten nicht, dass sie für das Trinkwasser im Haus verantwortlich sind

91 % kennen nicht ihre Wasserqualität im Haus

84 % begrüßen eine hausinterne Wasseranalyse

78 % wären bereit, die Servicekosten dafür zu zahlen

82 % würden gerne eine Beratung & Serviceleistung zum Thema Wasserqualität in Anspruch nehmen wollen


Hinzu kommt folgende aktuelle Meldung:
Tägliche Wasserversorgung: Hausleitungen sind das Problem

Obwohl fast 99 Prozent aller Bundesbürger über das engmaschig überwachte, öffentliche Wassernetz versorgt werden, ist es um unser Trinkwasser nicht zum Besten bestellt. Eine aktuelle Auswertung von über 1500 Wasserproben, die Konsumenten zur Untersuchung an das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik gesandt haben, zeigt Überschreitungen von Grenzwerten vor allem für Schwermetalle und Nitrat auf.
Im Rahmen einer Kooperation des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und dem österreichischen Unternehmen AQA wurden nun Ergebnisse aus landesweiten Trinkwasserproben analysiert und ausgewertet. Die Analyse zeigt, dass die Qualität, die beim Verbraucher im Wasserglas ankommt, nicht immer so ist wie sie sein sollte.

Veröffentlichung vom Fraunhofer-Institut im September 2015

Leginellenbefall - häufiger als oft vermutet wird

Wir weisen noch einmal gerne darauf hin:

86% aller Häuser in Deutschland unterliegen keiner regelmäßigen Pflichtuntersuchung, daher gibt es auch keine ähnliche Auswertung dafür, wie im obrigen Techem Beispiel! Läßt Sie das als Eigentümer oder Bewohner ruhig schlafen ...?

Deshalb gibt es den GO H2O Service für Trinkwasser

Diese Unwissenheit und Problematik sowie der Bedarf zum Thema sichere Trinkwasserkontrolle im Haus, führte bei H2nanO BdV zum erweiterten GO H2O Trinkwasser Service.
Durch hausinterne Beprobungen und durch einfache Kontrollchecks plus Lösungsansätze, schaffen wir somit mehr Sicherheit & Qualität für Trinkwasser für den Kunden selbst und für alle Endverbraucher, ob als Familienangehörige, Mieter oder Gast im Hause - auf Kundenwunsch gerne für Jahrzehnte kontrolliertes Trinkwasser über unseren GO H2O Service für Ihr Zuhause!

Unsere Service e Mail Adresse lautet:
service@goh2o.de

Lesen Sie gerne mehr über Wasserqualitäten und Schadstoffe etc. unter Informationen