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Jeder hat das Recht auf sauberes Wasser -jeden Tag

Mein aktueller Leserbrief an die LZ - anklicken -

Zum LZ Bericht: Legionellen in Kita 09.02.2017

Mal sehen, ob dieser nun veröffentlicht wird - wir haben ja eine Pressefreiheit, oder ....!?

Hinweise zur LZ Veröffentlichung am 17./18.12.2016

zum vergrößern bitte anklicken

LZ Bericht siehe Button links - zum öffen bitte anklicken

Wie immer schön drum herum ...

Ich rede ständig über Wasser-Hygienekontrolle ...

in Einfamilienhäusern etc. und nicht über das Netz! Meine Kunden wissen genau, um was es geht und was sie dazu wissen wollen. Egal wie der Wasserversorger in den letzten Jahrzehnten auch hieß, hat dieser nicht in Einfamilienhäusern die Wasser-Hygiene kontrolliert! Mal schön bei der Wahrheit bleiben und nicht auf Bleileitungen etc. ablenken (wo sollen diese denn noch sein ...?). Der Analyseumsatz soll doch nur überteuert und bewusst auf das WTI Labor gelenkt werden .... und damit meiner Meinung nach alles unter Purena Verschlusssache bleibt ... toll, genau wie die inzwischen 9 Monate alten Purena-WTI-Analysen im Web. Das Umweltbundesamt sagt doch als höchste Instanz ganz klar, wer, wo und für was zum Thema Trinkwasser-Hygiene verantwortlich ist - siehe Hinweise links und mein Leserbrief dazu.

Leserbrief Text an die Landeszeitung 21.12.2016

Stellungnahme bzw. Leserbrief von Harald Borell du Vernay, 21365 Adendorf Bültenweg 10
Tel. 0152 - 52 48 97 25 oder 04131 – 72 0 73 42 Mail h2nano@gmx.de

Zum Bericht am 21.12.2016: Purena prüft das Wasser selbst

Die Aussage, dass alle Wasserversorger engmaschig das Wasser überprüfen stimmt, aber endet trotzdem beim Hauptwasserzähler im Gebäude. In wie viel Lüneburger Häusern die Purena das Wasser prüft, bleibt den meisten Lüneburger weiterhin ein Rätsel. Meine zahlreichen Kunden haben seit Jahrzehnten, außer Ableser, keine Wasserversorgerprüfer gesehen. Meinen Kunden geht es aber auch mehr um die Trinkwasserhygienewerte in Ihrem Gebäude, nicht im Wasserwerk. Das Bundesumweltamt hat im Sommer 2016 noch einmal dazu aktuell bekannt gegeben:, „Der Betreiber (Eigentümer) hat dafür sorgen zu tragen, dass sich das Trinkwasser auf seinem Weg vom Wasserzähler zu den Zapfstellen im Gebäude nicht verschlechtert und das auch dort die Grenzwerte und Anforderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten werden“

Dort, wo eben die Wasserversorger-Verantwortung am Hauptwasserzähler endet und die des Eigentümers danach beginnt, starte ich meine Servicekontrolle im Auftrag der Kunden. So stelle ich stets im Beisein der Eigentümer oder Mieter hausinterne Messwerte über die hygienischen Zustände u.a. in Ein- bis Mehrfamilienhäuser fest. Genauso, wie die EU in der Trinkwasser-Richtlinie 98/83 schon lange vorgibt. Meine Kunden wissen, dass ich keine Anzahlen von Keimen oder Bakterien vor Ort benenne bzw. ermittlere. Steht auch anschließend nicht im Prüfbericht pro Haus, sondern die Ursachen zu einem negativen Wert und ggf. die Empfehlung zur eigenen Maßnahme, um hausinterne Missstände zum Thema Trinkwasserhygiene abzustellen. Denn der Eigentümer oder Mieter will z.B. wissen, warum sein Vorfilter mit braunen, schwarzen oder grünen Trübmassen gefüllt ist, woher das stammt und was er zu tun hat.
Auch Ablagerungen in der Leitung, in Perlatoren, stagnierendes Wasser in „tote Leitungen“, Vorratstanks, Biofilme in Schläuche etc. sowie Richtwerttemperaturen für Kalt- und Warmwasser sind neben einige Wasserqualitäts-Parametermessungen Bestandteil meiner Prüfchecks für den Bewohner bei sich zuhause.
Im Übrigen meinte ich am LZ Telefon das Hausleitungssystem und nicht das Versorgungssystem.

Reppenstedt: Zwischenergebnis aus 02. + 03.2016

94% aller in Reppenstedt auf Trinkwasserqualitäten und Leitungshygiene von H2nanO BdV geprüften Häuser wurden vor 1996 gebaut, sind somit älter als 20 Jahre und verfügen über ein 1-Kreislauf-Trinkwasser-Versorgungssystem.

In 56% der ersten zahlreich geprüften Häusern konnten wir leichte bis mittlere Tendenzen zu einer Belastung im häuslichen Trinkwasser-Versorgungssystem bzw. im Trinkwasser selbst, feststellen. Als Richtwerte zum Vergleich dienen die Trinkwasser-Durchschnittswerte im Ort und die Qualitätsanalysewerte ab Wasserversorgungswerk Westergellersen.
Nach Erhalt der jeweiligen Prüfberichte von H2nanO BdV konnten die Kunden selbst die durch uns empfohlenen Maßnahmen durchführen, soweit diese notwendig waren. Durch unsere kostenfreien Nachprüfungen habe wir dann feststellen können, dass sich das Trinkwasser im Haus wieder auf Qualitätsstandardwerte befand, so wie es im Ort den durchschnittlichen Parametern für sehr gutes Trinkwasser entspricht.

In weiteren 24% der gescheckten Häuser waren falsche Einstellungen und nicht ordnungsgemäße Handhabungen, oft in Kombination (Filter, Schläuche, Druckminderer etc.) bezüglich der Trinkwasserversorgung, eine bedeutende Ursache am Trinkwasser-Qualitätsverlust. Auch hier wurde rasch geholfen und nachgebessert.

Fazit: Wie wir bereits in den Vorjahren und auch in anderen geprüften Orten festgestellt haben, bestätigt sich wieder einmal die Fortsetzung der "internen hausgemachten Qualitätseinschränkungen für Trinkwasser", obwohl das bereitgestellte Trinkwasser über den Versorger von sehr guter Qualität täglich geliefert wird.
Ursachen dafür sind sehr oft die mangelnden Hygieneeinhaltungen z.B. bei Filtersysteme, durch Zusatzschläuche oder Osmoseanlagen etc. die negative Meßwertparameter "produzieren". Hinzu kommen u.a. wie oben erwähnt, falsche Einstellungen an Heiz- und Trinkwasser-Versorgungseinrichtungen.

Nur in seltenen Fällen gab es stark erhöhte Grenzwertüberschreitungen in den geprüften Häusern über die oben genannten Feststellungen hinaus, die oft auf anderweitige Ursachen zurückzuführen sind. Hier haben wir unseren Kunden neben üblich empfohlenen Maßnahmen eine zusätzliche Laboranalyse oder die Beratung zur weiteren Problemlösung über GWS / DVGW Betriebe empfohlen.

Viele unserer Kunden bestätigten nach dem durchgeführten Kontrollservice die Notwendigkeit eines solchen Trinkwasser & Hygiene Kontrolle Checks im Haus, als kostengünstigen Service von H2nanO BdV.
Gerne übernehmen wir die Verantwortung für Ihr Trinkwasser in Ihrem Haus, denn nach uns kommt keiner mehr ...

Die 10 besten Tipps zum Wasser sparen


Warmwasser ist im Privathaushalt der zweitgrößte Energieverbraucher. Im Durchschnitt wird für Warmwasser zwölf Mal mehr Energie verbraucht als für die Beleuchtung. Trotzdem beschäftigen sich viele eher mit ihren Lampen als mit ihrem Wasserverbrauch. Dabei lässt sich schon mit kleinen Verhaltensänderungen und einfachen technischen Lösungen jede Menge Wasser sparen. Wir zeigen Ihnen mit unseren Tipps zum Wassersparen, wie Sie Ihren Wasser- und Energieverbrauch senken.

Wasser sparen ist nicht schwer: Mit den "10 besten Tipps" erfahren Sie, wie Sie mit wenig Aufwand Wasser und Energie sparen können.
Für Haushalte lohnt sich Wassersparen gleich dreifach: Nicht nur die Wasserkosten lassen sich reduzieren. Gleichzeitig sinken auch der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen. Denn ein großer Teil des verbrauchten Wassers in Deutschland ist Warmwasser – durchschnittlich jeder vierte Liter im Haushalt. Wer effektiv Wasser spart, spart also auch Energie, die zum Erhitzen des Wassers gebraucht wird.

Der Energiefaktor Beleuchtung: in aller Munde. Der Energiefaktor Warmwasser: unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Dass das ein Fehler ist, zeigen die Verbrauchszahlen in deutschen Haushalten: Für Warmwasser wird im Schnitt zwölf Mal mehr Energie eingesetzt als für Beleuchtung. Insgesamt zwölf Prozent des Energieverbrauchs eines Durchschnittshaushalts wird für die Bereitung von Warmwasser verwendet.

Und Warmwasser ist ein wachsender Posten des Energieverbrauchs. Während der Heizenergiebedarf durch effiziente Heizkessel und eine verbesserte Dämmung rückläufig ist, steigt der Energieaufwand für die Warmwasserbereitung stetig. So ist zum Beispiel tägliches Duschen, das einen großen Anteil am Warmwasserverbrauch hat, zur Normalität geworden. Gleichzeitig steigen die Energiepreise und die Erwärmung von Wasser kann nur bedingt effizienter werden. Steigender Bedarf und steigende Preise: Das heißt tendenziell höhere Kosten für Haushalte.

Wassersparen lohnt sich also. Wer weniger warmes Wasser verwenden, kann Kosten senken und gleichzeitig die Umwelt schützen. Derzeit beträgt der Wasserverbrauch in Deutschland rund 120 Liter pro Tag und Person. Der Verbrauch lässt sich mit einfachen Maßnahmen auf rund 80 Liter drücken. Damit lassen sich auch die Warmwasserkosten, die im Jahr typischerweise zwischen 80 und 650 Euro pro Haushalt liegen, erheblich senken.

10 Tipps


1. Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer nutzen
Beim Duschen, Baden und der Körperpflege wird der größte Teil des warmen Wassers im Haushalt verbraucht. Rund ein Drittel des Gesamtwasserverbrauchs fallen hier an. Mit günstigen Maßnahmen lassen sich hier schnell Sparerfolge erzielen. Wer Wasser sparen will, sollte gleich dort ansetzen, wo das Wasser raus kommt: am Wasserhahn und Duschkopf. Gerade beim Duschen geht viel warmes Wasser den Bach hinunter. Hier lohnt sich Spartechnik besonders und ihre Anschaffung zahlt sich sch on nach kurzer Zeit aus.

Perlstrahler und Durchlaufbegrenzer teilen am Hahn den Wasserstrahl oder mischen dem Wasser Luft bei. Sie erhöhen so den Wasserdruck und die Wasseroberfläche – bei gleichbleibendem Reinigungskomfort sparen Sie ganz leicht Wasser. Mit etwas Erfahrung sind sie zudem einfach zu installieren. Allerdings sind die Wassersparer für Durchlauferhitzer und drucklose Speicher leider nicht geeignet.

Sparduschköpfe funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Perlatoren oder Durchlaufbegrenzer – und helfen genauso, Wasser und Heizkosten zu sparen. Die Installation kann ganz einfach selber durchgeführt werden. Zudem sind auch Modelle erhältlich, die für die Verwendung mit Durchlauferhitzern und drucklosen Speichern geeignet sind.

Perlstrahler/Perlatoren, Durchflussbegrenzer und Sparduschköpfe optimieren den Wasserstrahl und senken so den Verbrauch ohne Komfortverlust. Dabei sind sie nicht teuer. Effektive Duschköpfe sind schon ab 20 Euro zu haben, die anderen Sparhelfer ab etwa 5 Euro. Ein durchschnittlicher 1-Personen-Haushalt kann so pro Jahr 25 Prozent seiner Energiekosten für die Warmwasserbereitung sparen. Bei der Auswahl von Sanitäreinrichtungen wie Duschköpfen und WC-Spülsystemen hilft das „WELL“-Label für Effizienz. *

2. Warmwasser-Zirkulation abschalten
Bei der zentralen Warmwasserbereitung kommt oft eine Zirkulationspumpe zum Einsatz. Die kann in Einfamilienhäusern in der Regel abgeschaltet werden. Dann geht zwar Wasser verloren, weil das in der Leitung stehende kalte Wasser erst abfließen muss, ehe das Warmwasser aus dem Speicher an der Zapfstelle ankommt. Aber diese Verluste werden durch die entfallenden Zirkulationsverluste mehr als ausgeglichen. Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus kann so pro Jahr rund 160 Euro sparen. Eine Alternative ohne Komfortverlust: per Zeitschaltuhr die Schaltung der Zirkulationspumpe an den individuellen Tagesablauf anpassen.

3. Sonne, Erdwärme & Co. heizen lassen
Die umweltfreundlichste Ergänzung für Warmwasserbereitung im Haushalt ist die Solarunterstützung der Heizung. Denn Solaranlagen gibt es nicht nur für den Strom. Sonnenenergie kann auch zum Heizen genutzt werden. Die Wärme für Ihr Wasser kommt so direkt und kostenlos vom Dach – und hilft Heiz- oder Stromkosten zu sparen.

Wer sein Warmwasser zentral erzeugt, kann meist relativ einfach regenerative Wärmequellen wie eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe nutzen. Auch bei einigen modernen dezentralen Geräten besteht diese Möglichkeit. Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus mit Heizöl-Zentralheizung kann mit einer Solaranlage sechzig Prozent des Warmwassers regenerativ erzeugen.

4. Sinnvoll Wasser sparen im Alltag
Jeden Morgen kalt duschen muss nicht sein. Schon einfache Tipps zum Wasser sparen machen viel aus – und sich schnell bezahlt. Und zwar ohne Komfortverlust. Wer beispielsweise eine Minute kürzer und bei einem Grad weniger duscht, kann einiges an Wasser und Geld sparen. Ein durchschnittlicher 2-Personen-Haushalt mit Durchlauferhitzer spart so pro Jahr rund 100 Euro. Noch mehr Ersparnis ist möglich, wenn hier und da Kleinigkeiten geändert werden: zum Beispiel häufiger duschen statt baden, beim Händewaschen, Zähneputzen und Einseifen zwischendurch den Wasserhahn schließen, einen Zahnputzbecher nutzen, den Geschirrspüler im Öko-Waschgang betreiben, die Waschmaschine immer komplett befüllen, Obst und Gemüse in einer Schüssel reinigen.

Ein weiterer Tipp: Die Toilettenspülung verbraucht zwar kein warmes Wasser, trägt aber erheblich zum Gesamtverbrauch im Haushalt bei. Rund ein Drittel der Kaltwasserkosten fallen im Durchschnittshaushalt durch das Spülen an. Mit einer Spartaste lässt sich die Spülmenge regulieren und kann so auf den eigentlichen Bedarf angepasst werden. Vor allem wenn kein oder kaum Toilettenpapier verwendet wurde, ist ein kurzes Spülen der Toilette oft völlig ausreichend. Bei Toiletten mit großem Spülkasten lässt sich das Tankvolumen einfach reduzieren. Mit einem Backstein oder einem beschwerten Plastikbehälter wird die Füllung so optimiert, dass nach dem Spülen nur noch die im Regelfall benötigte Menge Wasser nach fließt.

5. Alte Geräte austauschen und passenden Ersatz suchen
Auf Wäschewaschen und Geschirrspülen werden rund 20 Prozent des Gesamtwasserverbrauchs im Haushalt verwendet. Da das Wasser in den Geräten meist noch erwärmt wird, spielt der Stromverbrauch zusätzlich eine große Rolle. Wassersparende Geräte sind deshalb gleichzeitig oftmals Stromsparer.

Dass moderne Geschirrspüler oftmals weniger Wasser benötigen als ein Abwasch per Hand ist mittlerweile vielen bekannt. Doch wer richtig Wasser sparen möchte, schaut auch beim Kauf einer neuen Geschirrspülmaschine genau hin: Denn zwischen den aktuellen Geräten der verschiedenen Hersteller gibt es bedeutende Unterschiede. Die sparsamsten Geräte verbrauchen über ein Drittel weniger Wasser als ihre Konkurrenten.

Selbst wer keine wasser- und energiesparende Waschmaschine anschaffen möchte, kann schon sparen. Denn auch an älteren Waschmaschinen gibt es Programme mit kürzeren Waschzeiten und weniger Wasserverbrauch. Auch auf die Vorwäsche zu verzichten ist oft kein Komfortverlust, spart aber viel Wasser, Energie und schont die Kleidung.

Bei Wasser- und Stromfressern lohnt ein Neukauf, bevor das alte Gerät kaputt geht. Vergleichen Sie den Verbrauch mit dem eines modernen Geräts, zum Beispiel mit dem KühlCheck. Achten Sie beim Kauf von Geschirrspüler und Waschmaschine auf das A+++ Effizienzlabel und den „Blauen Engel“. Dass sich auch bei Durchlauferhitzern ein Austausch lohnt, zeigt das Beispiel eines 3-Personen-Haushalts: Wird ein hydraulisch geregelter durch einen vollelektronischen Durchlauferhitzer ersetzt, ist eine jährliche Ersparnis von 120 Euro möglich. So macht sich die Installation schon nach fünfeinhalb Jahren bezahlt. Wer einen neuen Durchlauferhitzer sucht, sollte sich vorher genau überlegen, wofür er benötigt wird. Übrigens: Auch für Durchlauferhitzer wird noch in diesem Jahr ein Energielabel auf den Markt kommen.

6. Dichtungen und Dämmung prüfen
Der Wasserhahn tropft, am Brauseschlauch gibt es ein Leck und der Spülkasten ist undicht? Dann sollten Sie schnell etwas tun, um Wasser zu sparen. Schuld sind oft Dichtungen, die porös oder verkalkt sind. Ersatzteile gibt es im Baumarkt oder Fachhandel. Zum Entfernen von Kalk können Sie Essigreiniger nutzen. Bei undichten Stöpseln hilft Alleskleber: am Rand auftragen, trocknen lassen und so den Stöpsel etwas verbreitern. Wer eine zentrale Warmwasserversorgung nutzt, kann mit wenig Geld noch mehr tun: Oft sind die Leitungen zwischen Warmwasserspeicher und Wasserhähnen ungenügend oder gar ungedämmt und auch die Dämmung des Warmwasserspeichers lässt sich manchmal verbessern.

7. Wassertemperatur optimal regeln
Bei Warmwasser müssen es in einer zentralen Anlage nicht mehr als 60 Grad Celsius sein – auch, um sich vor einem Legionellenbefall zu schützen. Bei dezentralen Lösungen wie Durchlauferhitzern genügen niedrigere Temperaturen: an der Küchenspüle etwa 45 Grad, zum Duschen ungefähr 38 Grad. Moderne vollelektronische Durchlauferhitzer lassen sich gradgenau regeln, so dass sofort Warmwasser mit der gewünschten Temperatur zur Verfügung steht und kein Wasser verschwendet wird.

8. Wäsche und Geschirr effizient reinigen
Waschmaschinen und Geschirrspüler sollten in der Regel voll beladen werden. Welche Ausnahmen gelten, steht in der Anleitung. Dank moderner Kaltwaschmittel genügen meist niedrigere Temperaturen. Ist die Wäsche stark verschmutzt, sollte besser länger statt heißer gewaschen werden. Gegen hartnäckigen Schmutz und Bakterien hilft eine einzelne heiße Wäsche nach einigen normalen Waschgängen. Ein Großteil der Wäsche kann außerdem mit Gallseife vorbehandelt werden. Dreckiges Geschirr weichen Sie am besten ein. Dann können Sie am Geschirrspüler immer ein Sparprogramm wählen.

9. Spülsystem und Armaturen optimieren
Mit einer Mischbatterie/Zweigriffarmatur müssen Sie sich bei jedem Duschen zwischen Komfort oder Energiesparen entscheiden. Entweder, Sie lassen das Wasser ständig laufen oder Sie müssen die Temperatur nach dem Abdrehen und Einseifen neu regeln. Es sei denn, es kommt ein vollelektronischer Durchlauferhitzer zum Einsatz, der sich gradgenau einstellen lässt. Eine kostengünstige Alternative für druckfeste Geräte ist ein Dusch-Stop. Damit wird der Wasserdurchfluss per Knopf am Duschkopf oder mit einem kleinen Hebel gestoppt. Bei Waschbecken mit Einhebelarmaturen/Einhandmischer kann der Warmwasserzufluss komplett zugedreht werden. So sparen Sie sinnvoll Wasser.

10. Kleinspeicher ausschalten und Wasser sparen
Wenn Sie Ihr Wasser mit elektrischen Kleinspeichern erwärmen, können Sie eine Menge Energie sparen, indem Sie öfter mal ausschalten. Denn schließlich heizt der Speicher das Wasser permanent auf die von Ihnen eingestellte Temperatur. Da keine Dämmung perfekt funktioniert, entstehen dabei große Energieverluste. Wenn Sie also übers Wochenende in den Urlaub fahren, schalten Sie den Speicher einfach aus. Und auch nachts muss der Speicher nicht eingeschaltet sein. Am besten wäre es sogar, Sie schalten ihn nur dann ein, wenn Sie heißes Wasser benötigen. Dann müssen Sie zwar ein paar Minuten warten, bis das Wasser erhitzt ist, sparen aber viel Energie.

* Für drucklose Speicher gibt es spezielle Sparduschköpfe. Bei Durchlauferhitzern sollte man sich beraten lassen: Bei manchen elektronischen Durchlauferhitzern sind Durchflussbegrenzer bereits eingebaut. Bei hydraulischen Durchlauferhitzern hingegen können sie nicht verwendet werden

Fragen des GO H2O Wasserexperten an Hauseigentümer, Mieter und Vermieter:

Haben Sie den Eindruck, dass sich Ihr Trinkwasser im Haus verschlechtert hat?

Wollten Sie schon immer wissen wie gut Ihre Trinkwasserqualität tatsächlich Zuhause ist?

Wollen Sie erfahren, ob Sie alles technisch richtig zur Wasserversorgung eingerichtet und eingestellt haben?

Brauchen Sie Beratung & Hilfe bezüglich der Legionellenuntersuchungen und eine fortlaufende Dokumentation?

Ist Ihre technische Abnahme und die letzte Wasserkontrolle schon länger als 5 Jahre her?

Wollen Sie Kosten in der Wasserversorgung einsparen, Verbräuche besser kontrollieren, Abwassergutschriften jährlich erhalten?

Ist es Ihnen wichtig, dass Ihre Trinkwasserversorgung hygienisch im Haus gescheckt wird?

Wollen Sie wassertechnisch gesehen modernisieren oder neue Installationen einrichten, eventuell Fördermittel dafür erhalten?

Trifft eine Frage oder mehrere Fragen für Sie zu und suchen Sie nach Antworten & Lösungen, dann sind Sie bei uns genau richtig:


Erfahren Sie hier mehr über Trinkwasser ...

... und vieles mehr ...!

Energie & Kosten einsparen durch Wasser

Vorgaben für Hausbauer ab 2016


Kurzer aber wichtiger Hinweis zum Start in 2016:
Neubauten von Wohnhäusern müssen 2016 strengere Energiespar-Vorgaben erfüllen. Für Heizung und Warmwasser dürfen dann nur noch drei Viertel der bisher zulässigen Energiemenge benötigt werden. Bei der Wärmedämmung muss der Schutz rund 20 Prozent besser sein.

Höhere Kredite der KfW
Doppelt so hohe Förderkredite gewährt die KfW ab 1. April allen Bauherren für energieeffiziente Neubauten. Die Obergrenze verdoppelt sich auf 100 000 Euro pro Wohneinheit.

Zum Thema Energie & Kosteneinsparung im Zusammenhang mit Wasser

Jeder deutsche Haushalt verbraucht im Durchschnitt zwölf Mal mehr Energie für das warme Wasser als für die Beleuchtung.
Dennoch kümmern sich die meisten Verbraucher eher um ihre Lampen als um ihre Wasserhähne. Mit unserer GO H2O Energiesparberatung beim Wasser Check können Sie einen ersten Schritt in Richtung effiziente Warmwasserbereitung gehen. Nach der Angabe einiger Daten zu Ihrem Verbrauch und zur Art Ihrer Warmwasserbereitung ermittelt der GO H2O Mitarbeit beim WasserCheck im erweiteten Serviceangebot / GO 5, wie Sie mit Ihrem Verbrauch im Vergleich zu anderen Haushalten stehen. Sie erhalten Hinweise zu Ihrem Sparpotenzial und Informationen, wo Sie individuelle, fachmännische Hilfe in Ihrer Nähe finden.

Nach den besten Expertentipps müssen Sie nicht lange suchen: Denn die Top-Ten-Spartipps zur Warmwasserbereitung haben wir in diesem Warmwasser-Spezial für Sie zusammengestellt. So können Sie gleich mit dem Sparen beginnen und Ihren Wasser- und Energieverbrauch senken.

Zwei Möglichkeiten zur Warmwasserbereitung
Auch wenn Sie mehr über die Grundlagen der Warmwasserbereitung erfahren wollen, haben wir in dieser Warmwasser-Beratung die richtigen Informationen für Sie. Wir erklären, was der Unterschied zwischen zentraler und dezentraler Warmwasserbereitung ist und verschaffen Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Arten von Durchlauferhitzern: von hydraulisch bis vollelektronisch, vom Gas- bis zum Stromdurchlauferhitzer.

Diee ersten Tipps zum Energiesparen:
Die Warmwasserkosten hängen (neben der Verbrauchsmenge) stark davon ab, wie das Wasser erwärmt wird. Das kann in zentralen Heizsystemen mit Öl, Gas, Fernwärme oder Solarwärme geschehen. Oder in dezentralen Systemen wie Durchlauferhitzern oder Boilern, die zum Erwärmen des Wassers Strom verwenden. Als Faustregel gilt: Die zentrale ist die günstigste und umweltfreundlichste Art der Warmwasserbereitung. Dezentrale Durchlauferhitzer wandeln den Strom zwar effizient in Wärme um, die Kilowattstunde Strom ist allerdings etwa drei Mal so teuer wie die Kilowattstunde Gas oder Öl. Elektroboiler sind oft am ineffizientesten, da sie das warme Wasser speichern und daher zusätzliche Kosten durch Abwärmeverluste verursachen.

Dezentrale Warmwasserbereitung: Darauf sollten Sie achten
Wer trotzdem auf ein dezentrales Warmwassersystem angewiesen ist, sollte darauf achten, dass der Durchlauferhitzer nur auf die wirklich benötigte Wassertemperatur eingestellt ist. Sollte ein Durchlauferhitzer erneuert werden, lohnt sich die Anschaffung eines elektronisch gesteuerten Durchlauferhitzers.

Bei Boilern sollte, egal ob bei der elektronischen oder bei der zentralen Warmwasserbereitung, auf die richtige Größe geachtet werden. Die Menge des erwärmten Wassers sollte nicht größer als die tatsächlich im Haushalt benötigte Menge sein. Auch bei der Temperaturregelung kann viel gespart werden. Eine Wassertemperatur von 60 Grad reicht für Bad und Küche völlig aus und ist auch hoch genug, um Keime abzutöten. Die Unterschiede im Verbrauch durch die Regelung der Wassertemperatur können Sie einfach mit dem Energiesparkonto feststellen.

Und nicht zuletzt: Da bei der Warmwasserbereitung hygienische Fragen und vor allem das Thema Legionellen besonders wichtig sind, haben wir mit dem Partnerlabor WTI gesprochen. Zielgerecht geht es darum, welche Vorsichtsmaßnahmen Sie treffen sollten, um sich vor einem Legionellenbefall zu schützen. Dabei wird auch deutlich, dass Energieeinsparung und hygienische Sicherheit im Bereich Warmwasser kein Widerspruch sind.

Jede 6. Probe über Grenzwert

TRINKWASSERCHECK DEUTSCHLAND:


Hausleitungen sind das Problem

Obwohl fast 99 Prozent aller Bundesbürger über das engmaschig überwachte, öffentliche Wassernetz versorgt werden, ist es um unser Trinwasser nicht zum Besten bestellt. Eine aktuelle Auswertung von über 1500 Wasserproben, die Konsumenten zur Untersuchung an das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik gesandt haben, zeigt Überschreitungen von Grenzwerten vor allem für Schwermetalle und Nitrat auf. Woran das liegt und was man tun kann, lesen Sie in diesem Beitrag.

Das Wasserdargebot, das heißt die Menge an Grund- und Oberflächenwasser, die pro Jahr durch Niederschläge abzüglich der Verdunstung und durch Zufluss theoretisch verfügbar ist, beträgt in Deutschland jährlich rund 188 Milliarden Kubikmeter – damit zählt Deutschland zu den wasserreichen Ländern unserer Erde. Davon werden weniger als 20 Prozent auch tatsächlich von Landwirtschaft, Wärmekraftwerken, Bergbau und Gewerben sowie der öffentlichen Wasserversorgung benötigt.

Nahezu die gesamte Bevölkerung (99 Prozent) wird dabei von über 6000 Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung mit frischem Trinkwasser beliefert. Dieses Trinkwasser stammt zu rund 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser und zu rund 30 Prozent aus Oberflächenwasser, etwa aus Seen, Talsperren oder Uferfiltraten. Doch trotz sehr hoher Ausgangs- und Versorgungsqualität entspricht das Trinkwasser, das im Haushalt aus dem Wasserhahn läuft, nicht immer den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

Qualität, die beim Verbraucher nicht ankommt

Trinkwasser ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Die Trinkwasserverordnung legt genau fest, wie viel wovon im Wasser enthalten sein darf. Ab dem Hausanschluss ist jedoch jeder Eigentümer selbst für die Wasserqualität verantwortlich.

Im Rahmen einer Kooperation des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und dem österreichischen Unternehmen AQA wurden nun Ergebnisse aus landesweiten Trinkwasserproben analysiert und ausgewertet. Die Analyse zeigt, dass die Qualität, die beim Verbraucher im Wasserglas ankommt, nicht immer so ist wie sie sein sollte.

Die Problembereiche: Schwermetalle und Nitrat
Jede sechste eingesandte und ausgewertete Wasserprobe enthielt Schwermetalle wie Nickel, Blei, Kupfer, Eisen oder Mangan in Konzentrationen über den erlaubten Werten. Diese Elemente werden hauptsächlich aus Hausleitungen und Armaturen in das Trinkwasser ausgeschwemmt, wenn das Material mit dem Wasser reagiert. Da oft Kupfer- oder verzinkte Rohre verlegt sind, teilweise auch immer noch Bleirohre oder verzinkte Rohre mit Cadmiumanteil, können sich Spuren dieser Schwermetalle lösen und die Trinkwasserqualität sowie den Geschmack wesentlich beeinflussen. So war beispielsweise bei nahezu jeder zehnten der am Fraunhofer IGB untersuchten Proben der Grenzwert für Nickel überschritten.

Drastische Überschreitungen der erlaubten Grenzwerte zeigen auch die Nitratkonzentrationen im Bereich der Hausbrunnen. Intensive landwirtschaftliche Flächen- und Bodennutzung kann Grundwasservorkommen unter anderem mit Nitraten belasten. Die analysierten Wasserproben der Hausbrunnen zeigten bei 15,9 Prozent erhöhte Nitratwerte auf. „Dabei ist vor allem bei Säuglingsnahrung auf die Einhaltung der Nitratgrenzwerte im Trinkwasser zu achten“, erläutert Diplom-Ingenieur Stephan Bruck, Geschäftsführer von AQA, diese Situation.

Tipp der Experten: Wasser eine Zeitlang laufen lassen

.. und Wasser fachmännisch checken lassen ...


Der Wassercheck unterliegt höchsten Qualitätsanforderungen und beinhaltet eine leicht verständliche Erklärung zur Probenentnahme direkt im Haus.. Das Ergebnis wird den Grenzwerten aus der Trinkwasserverordnung, den örtlichen Standardqualitätswerten gegenübergestellt und Überschreitungen werden gesondert ausgewiesen.

Damit kann jeder Haushalt jederzeit die Qualität des Trinkwassers überprüfen lassen – seriös und sicher. Werden für das häusliche Trinkwasser überhöhte Werte (z.B. ppm) festgestellt, kann oft bereits Abhilfe geschaffen werden, indem man das Wasser eine Weile laufen lässt.

Hinweis
H2nanO BdV empfieht den Einbau einer IQcell Water Basis als Einbaugerät ggf. plus Nano- oder Kohlevorfilter direkt nach dem Wasserzähler an der Hauptleitung, um unbelastetes Wasser auf Jahrzehnte im Haushalt zu erhalten.

Schadstoffbelastung von Anfang an ....?

.... keine Seltenheit bei neuen Wasserzählern

Untersuchung von Wasserzählern

... auf Pseudomonas aeruginosa / Grünspan und Biofilmablagerungen

Wasserzähler müssen vor dem Einbau geeicht und auf ihre Genauigkeit geprüft werden. Die dazu verwendeten Prüfstände führen die Eichung und Prüfung mit Prüfwasser durch, an welches durch das einschlägige Regelwerk keine besonderen Hygieneanforderungen gestellt werden (DVGW Arbeitsblatt W 421). Da jedoch alle Bauteile, die in eine Trinkwasser-Installation eingebaut werden, der TrinkwV 2001 entsprechen müssen, muss gewährleistet sein, dass nach Eichung und Prüfung kein gesundheitliches Risiko für den Endverbraucher durch besagtes Bauteil besteht oder entstehen kann. Wasserzähler werden nach Prüfung oder Eichung nie ganz trocken, ein Rest des Prüfwassers verbleibt im Bauteil. Eine längere Lagerdauer in Kombination mit unterschiedlichen Werkstoffen (unter anderem Gummidichtungen) kann ggf. eine Vermehrung von Bakterien begünstigen.

Systematische mikrobiologische Untersuchungen von Wasserzählern werden nach unserem Kenntnisstand nur vereinzelt durchgeführt. Aus aktuellem Anlass wird den Wasserversorgern zurzeit empfohlen, eine stichprobenartige Wareneingangskontrolle von Wasserzählern sowie eine Untersuchung von Wasserzählern aus Lagerbeständen durch ein akkreditiertes Labor durchführen zu lassen.

Hinweis:

Bereits durch die 1. GO H2O Trinkwasser-Analysemaßnahme stellen wir Schadstoffbelastungen fest und forschen intensiv nach der Ursache bzw. nach dem Ausgangspunkt.

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Umweltamt informiert: