wasser.glass Archiv 2014

Wasser.glass Archiv 2014

Hinweis zum Archiv 2014


Hier findet ihr Texte, Bilder, Grafiken aus NEWS oder anderweitige Veröffentlichungen ab 14.05.2014 der Wasser.glass Homepage wieder.
Aktiviert und somit bereitgestellt ab Mitte 2014 bis 31.12.2014:

Wenn Wasser fehlt, seufzen Bäume

Warum Wissenschaftler Bäumen zuhören

Wenn Bäume zu wenig Wasser haben, machen sie Geräusche. Warum das so ist, haben Forscher jetzt herausgefunden.
Bäume leiten Wasser im Inneren iihrer naturgewachsenen Leitungen. Das weitergeleitete Wasser verdunstet durch die Blätter oder Nadeln des Baumes.
Wenn sehr viel Flüssigkeit verdunstet, wird das Wasser in den Leitungen besonders stark nach oben gesaugt. Das ist ähnlich wie bei einem Staubsauger.

Kommt dann vom Boden und Wurzelwerk nicht genügend Wasser nach, reißt die bestehende Wassersäule in den Leitungen. Es entsteht für kurze Zeit eine winzige Blase in der Leitung.
Wenn das passiert, schwingen die Gefäßwende der natürlichen Leitungen ein paar Mal hin und her. Dadurch erzeugen Sie Ultra-Schallwellen. Das sind Schallwellen, die für den Menschen nicht hörbar sind. Nur über spezielle Mikrofone ist das "seufzen der Bäume" zu hören.

Wasser: "Gedächtnis mit Motor"

Inzwischen mehrfach wissenschaftlich bewiesen:

Aktuelles aus der Wissenschaft

Wasser enthält Biophotonen

Der Salzgehalt in unseren Gewässern

unten weitere globale Grafiken

Salz in Gewässern dieser Erde


Der Salzgehalt (Salinität – Salzgehalt von Wasser) von Meerwasser ist sehr unterschiedlich. Er hängt stark von geografischer Lage, Niederschlag, Verdunstung und Zuflüssen ab. Ab einem Salzgehalt von 1% spricht man in der Wissenschaft von Salzwasser.

Warum ist Meerwasser salzig?

Ein Liter Meerwasser enthält durchschnittlich drei Esslöffel Salz. Anders ausgedrückt: Der Salzgehalt der Ozeane beträgt rund 3,5 Prozent, denn in einem Liter Meerwasser sind etwa 35 Gramm Mineralsalze gelöst. Das ist schon seit 250 Millionen Jahren so, und es gibt dafür mehrere Gründe: Wie das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen erklärt, stammt das Salz aus der Zeit, als sich nach der Verfestigung der Erdkruste die erste Wasserhülle bildete, der Urozean. Durch die Verwitterung von Gestein, durch Erosion, wird dem Meer stetig Salz zugefügt. Regenwasser, das sich auf dem Festland in Rinnsalen, Bächen und Flüssen sammelt, fließt über Steine und Felsen, löst dabei Mineralien und transportiert diese ins Meer. Auch am Meeresboden ausströmende Lava bringt Salze in die Ozeane.

Dennoch nimmt der Salzgehalt der Meere nicht kontinuierlich zu. Das liegt vor allem daran, dass am Meeresboden Sedimente und Sedimentgesteine in den Untergrund absinken. Die Sedimente enthalten stark salzhaltiges Porenwasser, das auf diesem Weg dem Meer entzogen wird. Salz geht verloren, auf lange Sicht entstehen stattdessen Gebirge. Auch der Wind reduziert die Salzmenge im Ozean: Treibt er das Meerwasser an die Küsten, versickert es dort, und ein Teil des Salzes wird herausgefiltert.

Salzgehalt der Gewässer Tabelle

Salzgehalt Nord-, Mittel- u. Südamerika

Salzgehalt Pazifik Asien und Australien

Wie und woraus sich Wolken bilden

Aerosolpartikel sorgen für Wolkentröpfchen


Frankfurter Goethe-Universität

Natürliche Aerosolpartikel wie Seesalzpartikel oder Sandstaub reflektieren in der Atmosphäre Sonnenlicht und sorgen dafür, dass sich Wolkentröpfchen bilden können. Neben den natürlichen Aerosolpartikeln gibt es auch eine Vielzahl von Partikeln, die durch Menschen in die Atmosphäre gelangen. Ein Teil der Partikel entsteht dort erst neu durch die Zusammenlagerung von Molekülen.

In Klimamodellen berücksichtigt man diesen kaum verstandenen Prozess der sogenannten Nukleation durch Korrekturen aus theoretischen Berechnungen oder man passt die Ergebnisse nachträglich an Beobachtungen an. Die dadurch entstehenden Unsicherheiten lassen sich nun durch exakte experimentelle Daten des CLOUD-Experiments am CERN bei Genf erheblich verringern.

Seit längerem war bekannt, dass Schwefelsäure z.B. mit Wasser und/oder Ammoniak Partikel bilden kann. Doch die so entstandenen Cluster können bei den in der Atmosphäre vorherrschenden Bedingungen verdampfen. Das Zusammenspiel von Schwefelsäure (SA) und Dimethylamin (DMA) bildet weitaus stabilere Cluster. Diese können durch weitere Stöße mit DMA und SA ungebremst anwachsen, denn sie verdampfen kaum. Dabei fungiert DMA im Zusammenspiel mit SA offenbar als eine Art „Superklebstoff“. Das Verfahren, mit dem dieser Nachweisist Forschern in Frankfurt gelungen.

Aerosolteilchen beeinflussen das Klima über die Wolkenbildung

Die Forschungsergebnisse ermöglichen erstmals einen sehr detaillierten Einblick in ein möglicherweise für die Atmosphäre relevantes System, das zur Bildung von Aerosolteilchen beiträgt. Diese beeinflussen das Klima über die Wolkenbildung: Wolken können sich nur bilden, wenn sogenannte Kondensationskeime zur Verfügung stehen, an denen sich Wassermoleküle niederschlagen können. Es handelt sich dabei um spezielle Aerosolteilchen, die bis auf eine Größe von ca. 50 Nanometern angewachsen sind.

Mehr als die Hälfte dieser Teilchen entsteht aus der Gasphase, und der beobachtete Prozess der Teilchenbildung aus Schwefelsäure und DMA könnte möglicherweise auch für die Bildung von Kondensationskeimen relevant sein. Wenn viele Kondensationskeime zur Verfügung stehen, bilden sich eher Wolken, die aus vielen kleinen Tröpfchen bestehen; umgekehrt wird eine Wolke eher aus wenigen großen Tröpfchen bestehen, wenn weniger Kondensationskeime vorhanden sind.
Auf diese Art werden der Strahlungshaushalt der Erde und das Klima sowie die Niederschlagsentstehung beeinflusst. Die extrem verstärkende Wirkung durch Amine (DMA) wurde nun erstmals durch die direkte Messung der anwachsenden neutralen Cluster beobachtet. Die verwendete neue Messmethode wird in Zukunft sicher weitere Einblicke in Bezug auf die Teilchenbildung in anderen chemischen Systemen ermöglichen.

Dimethylamin fungiert als „Superklebstoff“

„Die Ergebnisse aus Frankfurt zeigen erstmals, wie sich neutrale Aerosolteilchen durch die schrittweise Anlagerung von Molekülen bilden. Die vorgenommenen Messungen ermöglichen tiefere Einblicke in die Aerosolbildung als bislang“, erklärt Dr. Andreas Kürten. Prof. Joachim Curtius: „Es konnte gezeigt werden, dass Dimethylamin als „Superklebstoff“ bei der Bildung neutraler Aerosolteilchen fungiert. Das heißt, dass beim Zusammenwirken von Schwefelsäure und Dimethylamin jedes Schwefelsäuremolekül, das mit dem Cluster zusammenstößt, hängen bleibt.“

Mehr NEWS & INFOS zum Thema WASSER und ENERGIE hier: Archiv

Die Körperzelle

Zellen benötigen stets ausreichend gutes Wasser


100 Billionen – eine unvorstellbare Zahl und doch trägt sie jeder von uns mit sich. Wissenschaftler schätzen, das der Mensch aus rund 100 Billionen Zellen besteht. Und nicht nur das: Hautzellen, Leberzellen oder Stammzellen, für jede Aufgabe im Körper sind diese kleinen Fabriken differenziert in ihrer Art und im Aufbau.

Damit der Körper nicht zu stark altert, sterben in jeder einzelnen Sekunde 50 Millionen Zellen ab und werden durch fast ebenso viele neue ersetzt. Obwohl das Alter den Körper zeichnet, die Haut erschlaffen, die Haare ergrauen oder gar ausfallen läßt, ist der größte Teil unseres Körpers viele Jahre jünger als wir selbst. Das Skelett etwa wird alle zehn Jahre komplett ersetzt. Die Rippenmuskulatur bringt es auf ein maximales Alter von 15 Jahren, knapp geschlagen vom Dünndarm, der sich alle 16 Jahre erneuert. Die Leber braucht sogar schon alle zwei Jahre eine Verjüngungskur. Und die Haut wird nicht einmal zwei Wochen alt.

Das Durchschnittsalter sämtlicher Zellen eines Erwachsenen dürfte somit bei sieben bis zehn Jahren liegen. Allerdings gibt es auch einige Zelltypen, die nach der Geburt nicht mehr erneuert werden. Dazu gehören neben den Zellen der Augenlinse und den Eizellen auch die Nervenzellen der Großhirnrinde, die unser bewußtes Handeln steuert.

Im Durchschnitt ist eine menschliche Körperzelle etwa 40 Mikrometer groß, also vier Hundertstel eines Millimeters. Die größte Zelle, die mit dem bloßen Auge noch gerade so zu erkennen ist, findet sich nur im Körper der Frau: die Eizelle, die etwa 0,12 Millimeter misst.

Wasser spielt beim "Zellprozess" eine wesentliche Rolle.

Denn wie wir wissen ... bestehen wir größten Teils aus Wasser


Beim Neugeborenen entfallen etwa 75 Prozent des Körpergewichtes und beim Erwachsenen etwa 60 Prozent auf den Wasseranteil. Ein 70 kg schwerer Mann hat so etwa mindestens 40 Liter Wasser im Körper. Bei Frauen ist der Wasseranteil etwa 10 Prozent geringer, weil sie mehr »wasserarmes« Fettgewebe besitzen. – 30 Liter davon befinden sich als sogenannte intrazelluläre Flüssigkeit in den Zellen.

Dieses Wasser in den Zellen sorgt für die Ernährung der Zelle, garantiert viele biochemische Prozesse wie den Zellstoffwechsel und sorgt auch für den Abtransport verbrauchter und giftiger Nähr- und Abfallstoffe. Dafür ist besonders auch die sogenannte extrazelluläre Flüssigkeit verantwortlich, also das Wasser außerhalb der Zelle. Es fließt in einem dichten Kanalnetz aus allen Richtungen um die Zellen, um sie zu versorgen.

Jeder Stoff, der zur Zelle gelangen will oder von der Zelle abgegeben wird, kann dies nur über dieses Kanalsystem mit Wasser. Das Wasser steht dabei einerseits direkt mit den Zellen in Verbindung, hat aber auch auf der anderen Seite einen regen Austausch mit dem Blutsystem. Durch Lücken in den Wänden winziger Blutgefäße, den Kapillaren, wird das Wasser mit den darin »gelösten« oder schwebenden Stoffen und Molekülen von Nährstoffen aus dem Blut in die Kanäle der extrazellulären Flüssigkeit gepresst.

Glukose oder auch gelöste Salze und Mineralien gelangen so zur Zelle und werden dort verbraucht. Das geschieht in der Regel »passiv«, über den Vorgang der Osmose und durch Filtration, d.h. den Transport von Wasser durch eine Zellwand.

Ohne das Transportmittel Wasser könnte keine Zelle überleben. Denn sie würde verhungern, weil sie keinen einzigen Nährstoff bekäme. Ohne Wasser gibt es also kein Leben, und das gilt ganz besonders für uns Menschen. Und genau deswegen sollten Sie darauf achten, dass Sie genügend Wasser täglich trinken und mit der Nahrung aufnehmen ... den wir besitzen bis zu 100.000.000.000.000 davon (100 Billionen)!



Deshalb ist gutes Wasser so wichtig

Lebenswichtige Funktionen dank Wasser

Innovative Wasserreinigung über Plasmaenergie

Plasmareaktor reinigt belastetes Wasser



Einen neuen Ansatz für die Reinigung von Abwässern mit biologisch schwer abbaubaren Verbindungen untersuchen Fraunhofer-Wissenschaftler in dem vom BMBF geförderten Projekt „Wasserplasmax“. Mit einem ersten Plasmareaktor konnten sie zuvor bereits Cyanide erfolgreich abbauen.

Stuttgart – Halogenierte Verbindungen aus Industrieabwässern, beispielsweise fluorierte Tenside, sind ebenso wie einige Arzneimittel aus Klinikabwässern oder Cyanid-Verbindungen aus der Galvanik nur schwer biologisch abbaubar. Um zu verhindern, dass sich diese Schadstoffe in der Umwelt anreichern, muss das Abwasser mit speziellen Reinigungsverfahren behandelt werden. Hierzu wird das Abwasser in der Regel mit oxidativ wirkenden Techniken aufbereitet, die beispielsweise Wasserstoffperoxid oder Ozon als Oxidationsmittel nutzen. Einen neuen Ansatz verfolgt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als „wissenschaftliches Vorprojekt“ (WiVoPro) geförderte Projekt „Wasserplasmax“. In diesem Projekt untersuchen Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, wie Schadstoffe im Abwasser mithilfe von Plasmaverfahren abgebaut werden können – mit oxidierenden Radikalen und UV-Strahlung, welche direkt im Plasma erzeugt werden.

Radikale reagieren mit den gelösten Schadstoffen

Ein Plasma ist ein ionisiertes Gas, das neben Ionen und Elektronen auch chemische Radikale und weitere elektronisch angeregte Teilchen sowie kurzwellige Strahlung enthält. Ein solches Plasma lässt sich durch ein elektromagnetisches Feld, beispielsweise durch Anlegen einer Hochspannung, zünden. Zur Anwendung in der Wasserreinigung eignet sich ein Atmosphärendruckplasma. „Bringt man verunreinigtes Wasser in Kontakt mit einem solchen Plasma, so reagieren die Radikale mit den im Wasser gelösten Schadstoffen. Auch die durch das Plasma erzeugte Strahlung wirkt über photochemische Prozesse auf die Schadstoffe ein. In beiden Fällen werden die Schadstoffe oxidiert und dadurch unschädlich gemacht“, erläutert Dr. Michael Haupt, Leiter des Projekts und Gruppenleiter „Plasmatechnik und dünne Schichten“ am Fraunhofer IGB, das Prinzip.

Reinigung von cyanidbelastetem Wasser erfolgreich demonstriert

Dass die Plasmatechnologie ein Ansatz ist, den es sich weiter zu verfolgen lohnt, konnten die Wissenschaftler mit Kollegen internationaler Partner in dem von der EU geförderten Projekt „Water Plasma“ bereits zeigen. Wird cyanidhaltiges Industrieabwasser (1,5 mg Cyanid pro Liter) mit zusätzlicher hoher organischer Fracht in einem eigens konstruierten Plasmareaktor behandelt, nimmt die Konzentration von Cyanid innerhalb von nur 90 Minuten um mehr als 90 Prozent bis unter die Nachweisgrenze ab.

Was Wasser-Vorfiltersysteme alles so filtern ...

Da wo andere Filter aufhören beginnt IQcell ...

Wasser nur filtern reicht eben nicht mehr aus!

2 neue Probleme durch moderne Filtersysteme...


Alle körperlichen und geistigen Prozesse des menschlichen Organismus sind ohne Wasser beziehungsweise Wasserstrukturen und enthaltenden "Nährwertstoffen" sowie minimalen Energiewerten undenkbar. Ähnliches gilt im Wesentlichen in der Pflanzen- und Tierwelt.

Wasser ist also mehr als nur H2O, welches aus der Leitung läuft

Es muss chemisch und bakteriologisch rein sein, aber es sollte auch seine physikalische Integrität (Innere Milieu wie pH- inklusive Säure-Basiswerte, Energiewerte, Biophotonenanzahl, etc.) erhalten haben.

Und genau diese geht zwischen Quelle und Hahn verloren.

1. Problem
Bereits Vorfilter mindern die Qualitäts- und leider auch die benötigten positiven Inhaltswerte im Wasser !
Rausgefiltert werden wertvolle und lebenswichtige Inhalte, die eigentlich bis zum Endverbraucher noch weitergegeben werden sollten:
Mineralien
Spurenelemente
gelöste Ionen (z.B. Salze)
Sauerstoff
Biophotonen- & Freie Energien


2. Problem
Ein neues Problem sind die zu feinstrukturierten Filtersysteme!
Warum das denn ...?
Ultra und Nanofilter beinhalten z.B. sehr feinporige-faserige Strukturmaterialien, die zwar inzwischen sehr effektiv filtern aber leider auch eine Art von Biofilm im Inneren bilden und sich auch nicht restlich ausspülen lassen.
Wahrlich ein Dillema des Fortschritts!
Denn diese Biofilme bieten ideale Voraussetzungen für Keim- und Bakterienherde im Filter selbst.
Genau solche Belastungen will man ja eigentlich aus dem Wasser rausfiltern, schafft aber leider aufgrund dieser Situation somit neue Probleme!

Den Herstellern ist dieses bewusst und bringt sie daher in Erklärungsnot.
Was soll man also nun tun?
Zurück zu "gröberen Filterstufen" möchte man nicht und die so oft "verteufelte und nicht beachtete
"Feinstoffliche Wirbeltechnik über Frequenztechnologie" möchte man ebenso nicht so gerne als heilbringende Lösung sehen.

Daher Bedarf es in der heutigen Zeit eine Aufklärung an alle Endverbraucher zum Thema Trinkwasser. Eben, dass es heutzutage sinnvoll ist, Vorfilter z.B. mit einer IQcell Wasser Basis als Aufbereitungs- und Wasserveredelungs-Endgerät mit (Vor-)Filter-Systeme zu kombinieren.

So erreicht man tatsächlich reines unbelastetes Trinkwasser bei gleichzeitiger Inhaltswert- und Qualitätserhaltung.
Das Trinkwasser erhält nur so seine höchste Güte, so wie eben Quellwasser in der Natur rein und energiereich vorkommt!


Heutzutage benötigt man innovativere Techniken...

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IQcell Wasser Basis bringt Wasserwerte & Qualität


Ob als Single-Gerät oder in der Kombination mit (Vor-)Filtersystemtechniken: In der heutigen Zeit eine sinnvolle und effektive Anschaffung für ideales Trinkwasser!
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Innovative Messtechnik in Kläranlagen

Verbesserte Abwasseraufbereitungskontrolle


Zahlreiche Branchen benötigen Unmengen an frischem Wasser und produzieren jede Menge Abwasser. Dieses wird gereinigt und z.B. in Flüsse geleitet, um es dem Wasserkreislauf wieder zuzuführen. Doch wie wird dessen Qualität effizient im Prozess überwacht? Und wie schützt man die Mikroorganismen in der Kläranlage? Hier finden Sie Antworten.

Ganz gleich wie viele unterschiedliche Reinigungsstufen in einer Kläranlage zur Verfügung stehen, eines ist entscheidend: Der Schutz der Anlage vor Funktionsstörungen durch schädigendes Abwasser. Denn gerade die Mikroorganismen der biologischen Reinigungsstufe können empfindlich reagieren, wenn Wasser mit zu hohen Schadstofffrachten in die Kläranlage gelangt. Das gilt für kommunale Kläranlagen genauso wie für industrielle. Für solche Überwachungen stehen verschiedene Parameter zur Verfügung, etwa der CSB (chemischer Sauerstoffbedarf) oder der BSB5 (biologischer Sauerstoffbedarf nach fünf Tagen).

Um eine Anlage engmaschig zu kontrollieren und vor Schäden zu schützen, muss man aber Untersuchungsparameter nutzen, die einfach und vor allem schnell zu untersuchen sind. Hier eignet sich besonders der Summenparameter TOC (Total Organic Carbon). Die Bestimmung dauert nur wenige Minuten und lässt sich auch online sehr gut umsetzen. Das bedeutet, dass ein autarker Analysator in kurzen Zeitintervallen automatisch Proben entnimmt, vorbereitet und analysiert. Nach der Analyse wird das Ergebnis automatisch an eine Leitwarte weitergeleitet, von der aus die Anlage überwacht wird.

Der TOC (Total Organic Carbon) ist ein Maß für die organische Verunreinigung von Abwasser. Um Prozesse in Kläranlagen zu steuern, kann der Wert als Indikator dienen. Neben der TOC-Analyse im Labor ist der Online-Analysator mehr und mehr gefragt. Hierzu muss er an die jeweilige Anwendung angepasst werden. Lesen Sie hier, welche Bauteile und Module dem Gerät zur Verfügung stehen.

Der TOC-Gehalt muss nicht immer im Labor analysiert werden. In Kläranlagen kann ein Online-Analysator in unmittelbarer Nähe zum Prozess Probenströme unentwegt untersuchen – von der Probenahme über die Probenvorbereitung bis zum Analysenergebnis, das direkt an die Prozessleitwarte weitergegeben wird. Im Gegensatz zum Labor finden diese Arbeitsschritte voll automatisiert und in kurzer Zeit statt. Je nach Parameter werden die Ergebnisse im Fünf-Minuten-Takt von dem Gerät erzeugt und herausgegeben

Inhalte im Wasser und dessen Ursachen

Wasser frisch aus Quellen bis ins Glas ist selten!



Inhaltsstoffe von Wasser und ihre Wirkung

Wasser ist mit unzähligen Inhaltsstoffen angereichert. Wir haben die relevanten Parameter zusammengefasst hinsichtlich ihrer Wirkung im Wasser und wie sie im Wasser entstanden sind. Im Folgenden haben wir für Sie die Parameter aufgeführt, die aus unserer Sicht von Bedeutung sind. Zudem erfahren Sie, wo die jeweiligen Schadstoffe oft auftreten.


Aluminium
Kann aus Installationen z.B. einer Warmwasseraufbereitung oder durch die Wasseraufbereitung z.B. Badewasser freigesetzt werden

Blei
Kann durch Bleileitungen freigesetzt werden

Chrom
Kann von legierten Wasserhähnen oder -leitungen freigesetzt werden

Kupfer
Kann von legierten Wasserhähnen oder -leitungen freigesetzt werden

Mangan
Bewirkt im Wasser Trübungen, Färbungen und Geschmacksbeeinträchtigungen, schwarze Flecken auf der Wäsche

Eisen
Bewirkt im Wasser Trübungen, Färbungen und Geschmacksbeeinträchtigungen, Eisenbakterien können auch Rohrverstopfungen verursachen

Nickel
Vernickelungen der Wasserhähne

Calcium
Ursache der Wasserhärte und spielen eine Rolle als Puffer

Magnesium
Ursache der Wasserhärte und spielt eine Rolle als Puffer

Natrium
Gelangt durch menschliche Aktivitäten in das Grund- und Oberflächenwasser

Kalium
Gelangt durch menschliche Aktivitäten in das Grund- und Oberflächenwasser

Zink
Verzinkte Leitungen

Phosphor
Begünstigt Verkeimung des Wasser, stammt aus Waschmitteln oder Abwässer, werden Wasser zugesetzt, um Korrosionen und Ablagerungen zu verhindern

Nitrat
Hinweis auf eine Verunreinigung durch organische Stoffe

Nitrit
Hinweis auf organische Verunreinigung, kann auch in verzinkten Eisenrohren entstehen



Was bewirken die Inhaltsstoffe beim Menschen

Die Inhaltstoffe im Wasser wirken ganz unterschiedlich beim Menschen, einige gesundheitsschädlich bei zu hoher Konzentration. Um die eigenen und die Gesundheit Ihrer Familie zu schützen ist es sinnvoll, Nutzwasser auf Belastungen zu testen. Hierbei ist es hilfreich zu wissen, auf welche Stoffe man besonders achten sollte.

Folgende Parameter können (bei zu hoher Konzentration) folgende Wirkung auf Menschen haben:


Aluminium
Blutanämie, Beeinträchtigung des Knochenstoffwechsels, Arthritis, Beschwerden des Nervensystems

Blei
Lernschwächen, Bauchkrämpfe, Durchfall, Bluthochdruck, Depressionen, Erschöpfung, Immunschwäche, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, u.v.m.

Chrom
Magen-Darm-Störungen, Kontaktekzeme

Kupfer
Vergiftungen mit Erbrechen, Leberschmerzen und als Folge eine Leberzirrhose

Mangan
Nerven- und Hirnschäden, vor allem bei Säuglingen und Kindern

Eisen
Keine gesundheitlichen Auswirkungen, können aber auf weitere gesundheitsschädliche Korrosionsprodukte hinweisen

Nickel
Bei hoher Konzentration Darmbeschwerden, evtl. Hirnschäden

Calcium
Gesundheitlich unbedenklich

Magnesium
Gesundheitlich unbedenklich, sogar erwünscht

Natrium
Allg. natürlich und lebensnotwendig für den Menschen, zu viel bewirkt eine Erhöhung des Blutdrucks

Kalium
Kann auf eine Stoffwechselstörung zurückgeführt werden

Zink
Erst bei hohen Konzentrationen giftig

Phosphor
Gestörte Aufnahme anderer Mineralien

Nitrat
Bei hohen Konzentrationen wirkt es auf die Darmschleimhaut und die Schilddrüse

Nitrit
Giftiger als Nitra

Plastikpartikel aus dem Meerwasser gefischt

Mikroplastik


Schwermetalle, Pestizide oder Medikamentenrückstände – der Cocktail der sich jede Minute in unsere Gewässer ergießt, klingt nicht wirklich vertrauenserweckend. Und es rücken immer neue potenzielle Belastungsgefahren in den Fokus der Experten. In den vergangenen Monaten wurden an zahlreichen Gewässern und Flüssen in Europa die Gefahren durch das so genannte Mikroplastik untersucht. Mit teilweise besorgniserregenden Ergebnissen: So haben Wissenschaftler beispielsweise am Gardasee diese Plastikabfälle bereits in Schnecken, Muscheln und Krebsen nachweisen können. Grund genug auch in Deutschland das Gefährdungspotenzial näher zu &untersuchen


Gefährdungspotenzial von Mikroplastik


Ist Mikroplastik im Meer das ideale Verbreitungsmedium für pathogene Keime wie zum Beispiel Vibrionen*?
Ein zwölf Institute umfassendes Konsortium unter Leitung des Warnemünder Umweltmikrobiologen Matthias Labrenz wird dieser Frage in den nächsten drei Jahren nachgehen.

Warnemünde – Tagtäglich werden unzählige Mikropartikel aus Kunststoff ins Meer geschwemmt. Klärwerke können diese feinsten Körnchen mit einer Größe von kleiner 5 mm nicht zurückhalten. Und die Quellen werden dabei immer zahlreicher. Bereits ein einziger Fleece-Pullover setzt in der Waschmaschine Tausende von Mikrofasern frei, für die das Fuselsieb kein Hindernis ist. In Zahncremes und Peeling-Produkten werden sie genauso unkritisch eingesetzt wie in Putz- und Poliermitteln. Ein moderner Haushalt scheint ohne Mikroplastik kaum noch vorstellbar. Dabei ist Kunststoff, der primär als winziges Teilchen in die Umwelt gelangt, nur die eine Seite der Mikroplastik-Welt. Daneben kommt das sekundäre Mikroplastik vor – Zerreibsel aus Plastikflaschen, Plastiktüten, Nylonnetzen – eben all dem Plastikmüll, der nicht recycelt wird (Berichtet wurde z.B.
über Plastikpartikel in Gardasee und Donau).

* Vibrionen ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Arten der Gattung Vibrio. Es handelt sich um Bakterien als gekrümmte Stäbchen. Die meisten Arten leben im Süß- oder Meerwasser.

Mikroplastik als Verbreitungsmedium für Krankheitserreger?

Diese Mikropartikel können von Organismen, die sich zum Beispiel darauf spezialisiert haben, ihre Nahrung aus dem Wasser zu filtern, aufgenommen werden. Durch die geringe Zersetzbarkeit von Kunststoff passieren die Teilchen nahezu unverändert den Verdauungstrakt der Organismen und werden oftmals wieder ausgeschieden. Allerdings könnten sich auf diesem Wege auch pathogene Keime an sie heften und sich darauf vermehren. Dass Plastik generell eine gute Oberfläche für bestimmte Krankheitserreger darstellt, ist bereits gezeigt worden. Dass Mikroplastik durch den möglichen Transfer durch den Verdauungstrakt dafür besonders anfällig ist, wird angenommen, ist bisher aber noch nicht erwiesen. Wenn sich diese These jedoch bewahrheitet, so ist durch die Omnipräsenz und leichte Verbreitung des Mikroplastiks ein hohes Gefährdungspotenzial gegeben.

Für Matthias Labrenz vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde sind die Ergebnisse des Projektes deshalb von großem gesellschaftlichem Interesse. „Wir wissen heute noch viel zu wenig, um von einer wirklichen Gefahr zu sprechen. Aber es gibt Szenarios, die von so gravierenden Risiken ausgehen, dass wir hier unbedingt Klarheit brauchen.“

alle Elemente dieser Erde

komplette Übersicht für Schüler & Studenten etc.

Nanodiamantenstaub für Wassertechnik

Nanodiamanten als Bakterienkiller



Materialwissenschaftler aus Bremen und Stanford identifizieren Nanodiamanten als effektive Bakterienkiller. Über ihre Forschungsergebnisse haben sie einen Beitrag in der Fachzeitschrift „ACS Nano“ veröffentlicht.

Nanodiamanten sind mit einem Durchmesser von 5 Nanometern etwa 200-mal kleiner als ein Bakterium und werden durch Explosion von kohlenstoffhaltigen Verbindungen in Hochdruckbehältern hergestellt. Neben Ruß entstehen bei der Explosion auch die winzigen Explosionsdiamanten. Die Bremer Materialwissenschaftler Dr. Michael Maas, Julia Wehling und Professor Kurosch Rezwan identifizierten jetzt in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Stanford Universität (USA) und der Universität Bremen die stark antibakteriellen Eigenschaften dieser Nanodiamanten. Neben Silber und Kupfer könnten die Diamanten als neues effektives Mittel gegen bakteriellen Befall und Infektionen eingesetzt werden.

Nanodiamanten wurden bereits in den 1960er Jahren von russischen Wissenschaftlern entdeckt, doch erst vor wenigen Jahren gelang der Durchbruch in der Aufbereitung der Diamanten, so dass diese im Labor nutzbar geworden sind. Das gräulich braune Diamantpulver kann durch unterschiedliche Hitzebehandlungen so verändert werden, dass verschiedene chemische Gruppen auf der Oberfläche der Diamanten entstehen. Die Biologin Julia Wehling und der Chemiker und Projektleiter Dr. Michael Maas fanden heraus, dass einige dieser Diamanten innerhalb kürzester Zeit Vertreter der beiden wichtigsten Bakterienklassen töten. In einer spannenden Suche kamen die beiden Wissenschaftler des von Professor Kurosch Rezwan geleiteten Fachgebiets Keramische Werkstoffe und Bauteile (Advanced Ceramics) im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen Schritt für Schritt dem möglichen Grund für die antibakteriellen Eigenschaften auf die Spur: Bestimmte sauerstoffhaltige Gruppen an den Oberflächen der Nanodiamanten, sogenannte Säureanhydride, scheinen für die antibakterielle Wirkung der Diamanten verantwortlich zu sein.

„Die Erkenntnis, dass Nanodiamanten ähnlich effektiv Bakterien töten wie das seit über 7000 Jahren verwendete Silber eröffnet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Medizintechnik und Materialwissenschaften.

Chlor und seine Nebenwirkungen

Chlor in Wasser und die Folgen


Der Einsatz chlorhaltiger Hygieneprodukte in der Wasseraufbereitung reduziert die Zahl der Schadkeime, kann jedoch unerwünschte Nebenprodukte wie halogenierte Essigsäuren (HAA) hervorrufen. Der effiziente und sichere Nachweis von HAA in Wasser im Rahmen der Routineanalytik ist daher sinnvoll.

Auf Einladung des IWW Zentrums Wasser trafen sich im Oktober 2014 in Mülheim an der Ruhr internationale Fachleute, um sich über Einsatz und Folgen von Desinfektionsmitteln in der Wasseraufbereitung auszutauschen. Dabei zeigte sich u.a., die Behandlung von Wasser mit Chlor oder anderen chemischen Desinfektionsmitteln ist nicht unkritisch, wie der Wissenschaftler David Benanou sagt.

Fluch und Segen von Desinfektionsmitteln

Der Einsatz chlorhaltiger Desinfektionsmittel in der Trink- und Schwimmbadwasseraufbereitung zielt darauf ab, im Wasser vorliegende pathogene mikrobielle Kontaminationen unschädlich zu machen. Chlor sowie auch andere zur Desinfizierung eingesetzte Präparate, bekämpfen jedoch nicht nur Schadkeime, sie können obendrein mit natürlicherweise in Wasser gelösten oder eingetragenen organischen und anorganischen Verbindungen reagieren unter Bildung unerwünschter Nebenprodukte (engl. disinfection by-products, DBP).

Kunststoffrohre können auslaugen

Der Einsatz halogenhaltiger Desinfektionsmittel übe nicht alleine einen Einfluss auf die im Wasser vorkommenden organischen und anorganischen Bestandteile aus, gibt der Wissenschaftler zu bedenken. Trinkwasser- und Schwimmbadwassersysteme enthielten immer auch zahlreiche polymerbasierte Komponenten wie Rohrleitungen, Dichtungen, Siebe oder Membranen, die in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Aufmerksamkeit richtet Benanou dabei vor allem auf die im Polymer enthaltenen Additive: „Durch Zusatz von Weichmachern und Stabilisatoren lassen sich Kunststoffe auf ihre spätere Anwendung maßschneidern. Allerdings lässt sich nur schwer abschätzen, wie ein Polymerwerkstoff und die darin enthaltenen Additive auf chlorhaltige Desinfektionsmittel reagieren“, meint der Wissenschaftler.

Die Resultate, die Benanou und Kollegen erzielten, seien denkwürdig gewesen, gab der Experte auf der IWW-Konferenz „Disinfection by-products in drinking water“ in Mülheim a.d. Ruhr zu Protokoll. In Kunststoffrohren etwa, die mit Mineralwasser in Kontakt gebracht wurden, hätten sie Kunststoffadditive (Stabilisatoren) nachgewiesen, und in Polymerrohren, die mit Desinfektionsmitteln in Berührung kamen, fanden sich halogenierte Phenole wie 2,4,6-Trichlorphenol, eine Verbindung, die unter mikrobiellem Einfluss zu dem muffig riechenden 2,4,6-Trichloranisol (TCA) umgewandelt werden könne. David Benanou und Kollegen kommen zu dem Schluss, dass eine Kontrolle im Trinkwasserbereich eingesetzter Polymerwerkstoffe mittels spezieller Laboruntersuchungen effektiv, sensitiv und routinetauglich sei. Damit lasse sich die Einwirkung von Desinfektionsmitteln auf das Material nachvollziehen und eine mögliche Trinkwasser-Belastung mit DBP zielführend untersuchen und aufklären.

Sehr dünn aber lebenswichtig: Unsere Ozonschicht!

Ozonschichtaufnahme vom Spacelab

Ozonschicht schützt die Erde



Chlorwasserstoff (HCl) in der Stratosphäre ist ein Indikator für ozonzerstörende Substanzen. Ein internationales Team, darunter Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie, hat seit 2007 über der Nordhalbkugel eine Zunahme des HCl-Gehalts von bis zu drei Prozent pro Jahr beobachtet. Die Forscher konnten aber zeigen, dass der Anstieg auf einer Änderung der Luftzirkulation beruht – nicht auf einem vermehrten Ausstoß der durch das Montreal-Protokoll verbotenen Vorläufersubstanzen der ozonzerstörenden Stoffe.

Die Ozonschicht schützt die Erde vor gefährlicher UV-Strahlung und ist ein wichtiger Teil des Klimasystems. Dass Fluorchlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKWs die Ozonschicht angreifen, entdeckten Wissenschaftler in den 1980er-Jahren. FCKWs gelangen wegen ihrer langen Lebensdauer bis in die Stratosphäre – eine Atmosphärenschicht in 15 bis 45 Kilometern Höhe, in der auch die Ozonschicht liegt: In der Stratosphäre werden FCKWs durch energiereiche UV-Strahlung aufgespalten. Das dabei frei werdende Chlor wird zunächst in HCl und Chlornitrat (CINO3) gebunden. Durch chemische Reaktionen im polaren Winter kann das Chlor wieder freigesetzt werden und Ozon zerstören. Zum Schutz der Ozonschicht unterzeichneten 48 Staaten im Jahr 1987 das Montrealer Protokoll, das die Produktion von Substanzen wie FCKWs weltweit verbietet. Seit Mitte der 1990er-Jahre ließ sich eine jährliche Abnahme der schädlichen Chlorverbindungen in der Stratosphäre von ein bis zwei Prozent beobachten.

Forscher: Die Ozonschicht kann in fünfzig Jahren wieder hergestellt sein
Für die Messungen setzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Infrarot-Spektrometer ein: Mit ihnen können aus der Abschwächung der Wärmestrahlung der Sonne Art und Menge von Luftbeimengungen bestimmt werden.
Hinweise darauf, dass neue, noch nich einbezogene ozongefährdende Substanzen in die Atmosphäre gelangen, haben die Forscher keine gefunden.
"Wir können das mit unseren Beobachtungen und Modellen bestätigen – auch wenn wie hier gelegentlich Strömungsschwankungen in der Atmosphäre zu einem zeitweisen Anstieg ozonzerstörender Substanzen führen“, erläutert Dr. Thomas Blumenstock vom IMK. „Wir wären mit dem Netzwerk und den empfindlichen Messgeräten in der Lage, neue Ozonkiller nachzuweisen.
Aber gegenwärtig können wir davon ausgehen, dass die Ozonschicht in fünfzig Jahren wiederhergestellt ist.“

Teil 1: Einfach so entsorgt- mit negativen Folgen!

Arzneimittelrückstände im deutschen Trinkwasser


Immer häufiger ist Wasser in Deutschland mit Arzneimittelrückständen verunreinigt. Nahezu in allen hiesigen Flüssen und Seen und auch im Trinkwasser ist beispielsweise Gadolinium, ein Hochtechnologie-Metall und Element aus der Gruppe der Seltenen Erden, inzwischen in anomal hohen Konzentrationen zu finden. Gadolinium wird als Kontrastmittel bei der Magnetresonanztomographie (MRT) verwendet.

Nachdem Pilotstudien des Geochemikers Michael Bau, Professor für Geowissenschaften an der Jacobs University in Bremen, und seiner Forschungsgruppe gezeigt haben, dass das Kontrastmittel-Gadolinium in den westlichen Bezirken von Berlin und entlang von Rhein und Ruhr auch im Trinkwasser in anomal hohen Konzentrationen auftritt, berichtet die Zeitschrift Öko-Test nun von anthropogenem Gadolinium im Trinkwasser zahlreicher anderer deutschen Städte und Gemeinden. Dies ist bemerkenswert, weil Gadolinium aus MRT-Kontrastmitteln ein Indikator dafür ist, dass auch andere aus dem Abwasser stammende, sogenannte abwasserbürtige Stoffe im Wasser vorhanden sein können. Das Seltenerdmetall Gadolinium, gelangt über den Urin der Patienten ins Abwasser. Da es in Klärwerken nicht entfernt oder abgebaut werden kann, wird es mit dem gereinigten Abwasser in Flüsse und Seen eingeleitet und erreicht nach einiger Zeit das Grundwasser.

Hinzu kommen ernorme Mengen an weggespülten Arzneien über die Toiletten!

Arzneimittelrückstande werden in Klärwerken nur unzureichend entfernt

Muss sich der Verbraucher darüber nun Sorgen machen? „Nein, das Gadolinium ist in den bisher im Trinkwasser gemessenen Konzentrationen gesundheitlich völlig unbedenklich“, betont Geochemiker Michael Bau, fügt aber hinzu, dass, wenn auch das Gadolinium selbst kein Problem sei, es aber anzeige, dass Stoffe, die in Kläranlagen nicht aus dem Abwasser entfernt werden können, ins Leitungswasser gelangt seien.

Zu solchen abwasserbürtigen Stoffen gehören zum Beispiel Rückstände von Medikamenten und Körperpflegeprodukten, die ihrerseits schon in geringsten Konzentrationen wirken.
Diese könnten vor allem bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung bedenklich sein.

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So gelangen Arzneimittel ins Wasser

Teil 2: Neue Studie Arzneimittel im Trinkwasser


Die September-Ausgabe der Zeitschrift Öko-Test dürfte viele Verbraucher verunsichert haben: „Trinkwasser: Arzneimittel aus dem Wasserhahn“ lautete die Titelstory. Wie kritisch ist die Situation? Eine UBA-Studie klärt auf.

Arzneimittelrückstände werden im Rahmen der Gewässerüberwachung der Bundesländer regelmäßig gemessen und sind nahezu flächendeckend in Oberflächengewässern zu finden. Schon mehr als 150 Wirkstoffe wurden in den verschiedenen Umweltmedien gefunden, besonders häufig sind das jodierte Röntgenkontrastmittel, Antiepileptika, Analgetika, Antibiotika, Lipidsenker, Beta-Blocker und synthetische Hormone. Die gute Nachricht: Generell nehmen die gemessenen Konzentrationen der Wirkstoffe in der Reihenfolge Kläranlagenabfluss, Oberflächengewässer, Grundwasser, Trinkwasser ab. Die weniger gute Nachricht: Immer mehr Arzneimittel kommen übers Trinkwasser zum Menschen zurück.

Kernaussagen der UBA-Studie

Arzneimittelrückstände belasten unsere Gewässer und Böden. Sie werden in Spuren im Grundwasser nachgewiesen – manchmal auch im Trinkwasser. Für einige pharmazeutische Wirkstoffe sind bereits Umweltrisiken ermittelt worden. Ein Risiko für die menschliche Gesundheit besteht nach heutigem Wissenstand jedoch nicht. Um Gewässer und Böden langfristig zu schützen, aber auch aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes, müssen Arzneimitteleinträge reduziert werden.

Seit über zehn Jahren bewertet das Umweltbundesamt die Umweltrisiken von neuen Human- und Tierarzneimitteln vor der Marktzulassung. Für viele Arzneimittel mit Wirkstoffen, die bereits lange auf dem Markt sind, gibt es aber keine Daten, die eine Bewertung der Umweltrisiken erlauben. Eine effektive Reduzierung des Eintrags von Arzneimitteln in die Umwelt kann nur durch eine Kombination von Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen (Patient, Arzt, Apotheker, Wasserwirtschaft, Pharmaindustrie) erreicht werden. Minderungsmaßnahmen, die im Rahmen der Zulassung beauflagt werden, reichen allein nicht aus.

Neben einer optimierten Abwasseraufbereitung und der Entwicklung umweltfreundlicherer Wirkstoffe spielen der bewusste Umgang mit Arzneimitteln und die richtige Entsorgung von Arzneimittelresten eine Schlüsselrolle.
Die Ableitung von Umweltqualitätsnormen für Arzneimittelwirkstoffe, vor allem für solche, die in wirkungsrelevanten Konzentrationen in der Umwelt auftreten, ist eine effektive Maßnahme, um Handlungsbedarf zur Minderung der Gewässereinträge zu erkennen und ein wichtiger Beitrag für den Gewässerschutz auf nationaler und europäischer Ebene.

Kläranlagen können mit drei Reinigungsstufen nicht alle Arzneimittelrückstände vollständig aus dem Abwasser entfernen. Eine relativ teure, aber sehr effektive Methode, auch Spuren von Arzneimitteln und deren Abbauprodukte zu eliminieren, ist die Ausstattung von Kläranlagen mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe.

Solche zusätzlichen Reinigungsschritte sind vor allem eine Ozonbehandlung des Abwassers oder die Aktivkohlefilterung. Eine entsprechende Ausrüstung der Kläranlagen der größten Größenklasse, die bereits eine Behandlung von 50 % der Abwassermenge sicherstellen würde, wäre dabei kosteneffizient und hätte zur Folge, dass viele Wirkstoffe zurückgehalten würden, die derzeit noch die Kläranlagen passieren. Nicht nur die Arzneimittelbelastung der Gewässer könnte so deutlich reduziert werden, auch viele andere gewässerbelastende Chemikalien würden entfernt.






















Weltweite Analyse beweist Arzneimittelrückstände

71 Länder an globaler Analyse beteiligt

Teil 3: 630 Arzneimittelwirkstoffe nachgewiesen


Welches Ausmaß die Umweltbelastung mit Arzneimitteln erreicht, zeigt ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes: Spuren von mehr als 630 verschiedenen Arzneimittelwirkstoffen sowie deren Abbauprodukte lassen sich in vielen Teilen der Erde nachweisen. Sehr häufig kommt das Schmerzmittel Diclofenac vor.

Die ersten Ergebnisse der UBA-Studie zeigen: bis heute wurden über 630 verschiedene Arzneimittelwirkstoffe und deren Abbauprodukte weltweit in der Umwelt nachgewiesen.

In 71 Ländern sind Arzneimittel in der Umwelt zu finden. 17 Wirkstoffe kamen in allen Regionen der Welt vor. Die meisten Daten liegen bisher zum Schmerzmittel und Entzündungshemmer Diclofenac vor. Der Wirkstoff wurde bisher in Gewässern von insgesamt 50 verschiedenen Ländern gemessen. In 35 dieser Länder überstiegen Messwerte die Gewässerkonzentration von 0,1 Mikrogramm pro Liter – ein Wert, der nahe der im Laborversuch ermittelten Konzentration liegt, bei der erste Schädigungen an Fischen beobachtet wurden. Dieser Wert war auch in der Diskussion als europäische „Umweltqualitätsnorm für Oberflächengewässer“.

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich nunmehr darauf geeinigt, die Konzentration dieses Stoffes in europäischen Gewässern regelmäßig zu messen und mögliche Gegenmaßnahmen bei Überschreitung zu entwickeln. Neben dem „Blockbuster“ Diclofenac zählen zu den weltweit meist verbreiteten Wirkstoffen auch das Antiepileptikum Carbamazepin, das Schmerzmittel Ibuprofen, das Pillen-Hormon Ethinylestradiol sowie das Antibiotikum Sulfamethoxazol.

Experten diskutieren Maßnahmen gegen Arzneimittel in der Umwelt

In den letzten Jahren hat sich die Datenlage zum Vorkommen von Arzneimitteln in der Umwelt für Deutschland und die anderen Staaten der EU sowie für Nordamerika und China deutlich verbessert.

Wenig war dagegen zur weltweiten Situation bekannt. Während für die westeuropäischen Staaten zahlreiche Informationen und Veröffentlichungen vorliegen, sind es für Afrika, Lateinamerika und Osteuropa deutlich weniger. Im Besonderen gelangen Informationen zur Umweltbelastung in einigen Hauptproduktionsländern von Medikamenten wie Indien kaum an die Öffentlichkeit.

Das IWW wertete über 1000 wissenschaftliche Publikationen und andere Quellen von mehr als 70 verschiedenen Ländern aus. Darüber hinaus führte es Interviews mit Fachleuten aus verschiedenen Ländern durch. Eine erste Zusammenfassung dieser Daten ist nach Regionen unterteilt auf der Projektwebsite dargestellt. Das Forschungsprojekt startete in 2012 und läuft noch bis Mitte 2015.

100.000 Jahre alte Strahlungsenergie erreicht uns

Strahlungsenergie der Sonne braucht 100.000 Jahre


Mit dem Borexino-Detektor, der 1400 Meter unter der Erde im italienischen Gran-Sasso-Untergrundlabor steht, konnten Physiker die beim Verschmelzen zweier Wasserstoffkerne im Sonneninneren entstehenden Neutrinos erstmals direkt und in Echtzeit beobachten.

Bisherige Analysen der Sonnenenergie beruhten auf Messungen der Sonnenstrahlung, die uns Licht und Wärme bringt. Im Sonneninneren entsteht die Strahlung zusammen mit Neutrinos bei der Fusion von Wasserstoff zu Helium. Der erste Schritt dabei ist das Verschmelzen von zwei Wasserstoffkernen (Protonen) zu einem Atomkern von schwerem Wasserstoff (Deuterium). Diese Reaktion ist Ausgangspunkt einer Kette von thermonuklearen Reaktionen, die etwa 99 Prozent der Sonnenenergie liefern und für die 15 Millionen Grad im Inneren unserer Sonne verantwortlich sind. Die Energie, welche die Sonnenoberfläche zum Leuchten bringt und die wir derzeit wahrnehmen können, ist jedoch bereits vor sehr langer Zeit im Inneren der Sonne freigesetzt worden. Denn im Durchschnitt braucht Strahlung über 100.000 Jahre, um aus dem dichten Sonneninneren an die Sonnenoberfläche zu gelangen.

Die Sonne wird uns weiterhin zuverlässig mit Energie versorgen

Ganz anders verhalten sich die nun gemessenen Neutrinos: Weil Neutrinos mit anderer Materie kaum in Wechselwirkung treten und sich deshalb frei bewegen können, verlassen sie auch das Sonneninnere wenige Sekunden nach ihrer Erzeugung. Sonnenneutrinos aus dem primären Fusionsprozess konnten die Wissenschaftler der Borexino-Kollaboration nun erstmals direkt messen. In den früheren radiochemischen Experimenten GALLEX und SAGE wurden zwar auch solare Neutrinos aus der Wasserstofffusion beobachtet, allerdings konnte man damals nicht deren Energie messen und hatte somit keine Information, aus welchen der Fusionsreaktionen die Neutrinos stammen. Borexino, das auch die Energie der Neutrinos bestimmen kann, hat seit seiner Inbetriebnahme 2007 schon Neutrinos aus den anderen Reaktionen des Fusionszyklus nachgewiesen.

Das Ergebnis der jetzigen Borexino-Messung ist beruhigend: Ein Vergleich mit der Strahlungsenergie der Sonnenoberfläche zeigt, dass die Energiefreisetzung im Sonneninneren seit mindestens 100.000 Jahren unverändert ist und im Einklang mit aktuellen theoretischen Sonnenmodellen steht. Die Sonne wird uns also weiterhin zuverlässig mit Energie versorgen.

Wie Trinkwasser aus der Luft gewonnen wird

Grafik: Frauenhofer Institut IGB 2014

Wasser aus der Luft gewinnen


Frauenhofer Intstitut IGB vermeldet Aktuell in 2014

Eine nachhaltige Option für die Versorgung trockener Gebiete


In Gebieten mit trockenem (ariden) oder überwiegend trockenem (semi-ariden) Klima ist die Gewinnung von Trinkwasser ein existenzielles Problem. Im Durchschnitt verdunstet hier mehr Wasser als durch Niederschläge wieder aufgenommen wird. Die Böden sind daher ausgetrocknet und das meist versalzene Grundwasser ist oft nur noch in sehr großer Tiefe anzutreffen. Zudem sinkt der Grundwasserspiegel in vielen Fällen stetig ab oder es werden sogenannte fossile, sich nicht erneuernde Grundwasserleiter genutzt. Eine nachhaltige, auch für zukünftige Generationen nutzbare Trinkwassergewinnung aus Grundwasser ist somit nicht möglich. Auch die Nutzung von Oberflächengewässern gestaltet sich in diesen Regionen schwierig, insbesondere bei einer großen Distanz zum Meer.


Auch wenn es in trockenen Gebieten an Oberflächen- oder Grundwasser mangelt, befinden sich teilweise beträchtliche Mengen Wasser in der Luft. Im Zuge der globalen Erwärmung ist außerdem zu erwarten, dass der Wassergehalt der Atmosphäre aufgrund der steigenden Temperaturen weiter zunimmt.

Um diese Wasserressource als Trinkwasserquelle zu erschließen, arbeitet das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Kooperation mit dem Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik IGVT der Universität Stuttgart sowie weiteren, mittelständischen Industriepartnern an einem neuartigen Prozesskonzept. Der Gesamtprozess besteht aus zwei Teilschritten. Zuerst wird die Feuchte aus der Luft an einer hoch konzentrierten Salzlösung absorbiert und somit gebunden. Anschließend wird diese verdünnte Salzlösung destilliert und das von der Salzlösung getrennte Wasser als Trinkwasser kondensiert (Desorption).

Hier ein Chema des Prozessprinzips

Algenaufzuchtversuche im Labor

LED-Bioreaktoren: Algen im Tank


Weil Nahrungspflanzen wie Soja und Mais auch für die Energiegewinnung genutzt werden, leiden Millionen Menschen Hunger. Algen könnten hier Abhilfe schaffen. Sie gedeihen auch in Salzwasser und auf unfruchtbaren Böden. Für ihr Wachstum benötigen sie Sonnenlicht. Doch das ist im Labor gar nicht so einfach herzustellen. Wissenschaftler haben nun eine Methodik entwickelt, mit der sie verschiedenste Lichtsituationen simulieren und so die Produktivität der Algen präzise studieren können.
50.000 Algen- und Cyanobakterienarten gibt es, so schätzen Wissenschaftler


Rund 5000 davon sind bisher bekannt. Doch nur zehn Arten haben es bisher bis zu einer kommerziellen Nutzung gebracht. Aber weil sie so anspruchslos sind und selbst in Salzwasser in Becken auf unfruchtbaren Böden gedeihen, könnten sie die Probleme lösen helfen, die die energetischen Nutzung von Nahrungspflanzen aufwirft.

„Algen wachsen sehr viel schneller als Soja oder Mais. Sie brauchen keine fruchtbaren Böden, keine Pestizide und könnten pro Hektar und Jahr einen zehn Mal höheren Ertrag bringen“, sagt Professor Dr. Thomas Brück, Leiter des Fachgebiets Industrielle Biokatalyse der TU München.

Bei der genaueren Untersuchung einzelner Algenarten entdeckten die Wissenschaftler bereits eine Vielzahl interessanter Produkte. Viele Algen können chemische Zwischenprodukte herstellen, Proteinmasse oder Fette aufbauen. Proteinmasse könnte als Viehfutter eingesetzt werden, aus den Fetten ließen sich Treibstoffe herstellen.

Produktivität von Algen gezielt züchten

Doch schon innerhalb einer Art sind die Fähigkeiten bestimmte Produkte herzustellen höchst unterschiedlich. „Bei unseren Untersuchungen sehen wir immer wieder große Produktivitätsunterschiede“, sagt Thoms Brück. „Wir müssen also nicht nur die richtigen Arten finden sondern auch die Kandidaten mit der höchsten Produktivität heran züchten“.

Für diese Arbeit haben die Forscher nun zusammen mit der Berliner Firma Futureled eine weltweit einmalige Kombination von Licht- und Klimasimulation zur Optimierung der Algenzucht entwickelt, bei der sie mit lichtfarbenabgestimmten LEDs das Sonnenlichtspektrum simulieren können.
„Niemand kann voraussagen, ob eine Alge aus der Südsee unter den Lichtbedingungen in Deutschland genauso produktiv ist wie in ihrer Heimat“, sagt Thomas Brück. „Genauso wenig weiß man, ob hier erfolgreiche Kandidaten unter den Lichtbedingungen der Sahara noch genauso erfolgreich wären. All dies können wir jetzt in unserem Labor testen

Eis kann zukünftig effektiver genutzt werden für:

Energieerzeugung und -speicherung


Die Entdeckung einer neuen Art von Eis könnte zu einem verbesserten Verständnis geologischer Prozesse auf unserem Planeten führen – und dadurch helfen, neue Lösungen bei Herstellung, Transport und Speicherung von Energie zu finden.

Grenoble/Frankreich – Wissenschaftler der Universität Göttingen und des Instituts Laue-Langevin in Grenoble haben ein neues Wassereis hergestellt. Die siebzehnte kristalline Form von Wasser mit dem Namen „Eis XVI“ ist die bislang am wenigsten dichte Form von Wasser: Sie kristallisiert in einer Anordnung, die bisher nur in einer mit Gas gefüllten Form bekannt war. Damit wird zum ersten Mal der Einfluss der Wechselwirkungen zwischen Wasser- und Gasmolekülen im Experiment unmittelbar quantifizierbar.

Die Forscher stellten das Eis XVI her, indem sie die Ne-Clathrat – eine Verbindung von Neon und Wasser – auspumpten. Die resultierende Kristallstruktur lässt sich somit als „leeres Clathrat“ beschreiben. Nach dem Auspumpen der Gasmoleküle dehnt sich das Kristallgitter aus, da die anziehenden Wechselwirkungen von Gas und Wasser wegfallen. „Diese Expansion ist größer als erwartet“, erklärt Prof. Dr. Werner Kuhs, Leiter der Abteilung Kristallographie der Universität Göttingen. „Bisherige vereinfachte Annahmen beim Berechnen der physiko-chemischen Eigenschaften von Clathraten müssen deshalb nun revidiert werden.“

Von Methan in Permafrost bis hin zu Pipelines

Clathrate, auch Gashydrate genannt, spielen eine bedeutende Rolle im Kohlenstoffkreislauf der Erde. Methan-Clathrat ist in Permafrost- und Meeresböden in riesigen Mengen vorhanden, die die bekannten Vorräte an Erdgas und Erdöl bei weitem übertreffen. Clathrate spielen auch eine große Rolle beim Transport von Gas und Öl in Pipelines: Als feste Produkte können sie unter den dort herrschenden Druck- und Temperaturbedingungen Pfropfen bilden, deren Verhinderung die Industrie jedes Jahr mehrere hundert Millionen Euro kostet. Eine genaue Vorhersage solcher Blockaden ist für den Betrieb einer Pipeline unerlässlich.

„Die Quantifizierung der Gas-Wasser-Wechselwirkung über das Eis XVI erlaubt in Zukunft verbesserte Vorhersagen über die Stabilität und Zusammensetzung von Clathraten“, so Prof. Kuhs. „Das ist von großer Bedeutung sowohl für Geowissenschaftler als auch für Chemie-Ingenieure.“ Darüber hinaus spielt die Quantifizierung der Wechselwirkungen von hydrophoben Molekülen wie Methan mit Wasser eine große Rolle in vielen biochemischen Prozessen.

Der richtige Wasserdruck ist wichtig

So messen Sie ihren Wasserdruck im Haus


Den Wasserdruck gerade im Haushalt messen - die Gründe dafür

Manchmal ist es notwendig, den Wasserdruck im Haushalt zu messen. Plötzlich abfallender Druck kann auch bedeuten, dass sich ein Defekt eingestellt hat.
Hierbei kann es sich sowohl um einen defekten Wasserhahn als auch um eine defekte Wasserleitung handeln.
Bei letzterem ist Eile geboten, um nicht einen großen Schaden entstehen zu lassen.

Wasserdruck messen - die Möglichkeiten hierfür

Wenn es sich nicht um einen plötzlichen Abfall Ihres Wasserdrucks im Haushalt handelt, Sie jedoch trotzdem den Druck messen wollen, haben Sie eine einfache Möglichkeiten.
In aller Regel wenden Sie sich zuerst an Ihr zuständiges Wasserwerk. Diese geben Ihnen Auskunft darüber, mit welchem Druck das Wasser in die Leitungen eingespeist wird. In den allermeisten Fällen entspricht dieser Druck den normalen Werten 4 -5 bar, die für den Wasserdruck vorgegeben sind.

Eine ganz einfache Methode, um zu prüfen, ob der Wasserdruck bei Ihnen im Haushalt korrekt ist, können Sie so durchführen, dass Sie an einem Waschbecken das Wasser sammeln und danach abmessen. Hierzu drehen Sie die Kaltwasserleitung für 30 Sekunden voll auf. Haben Sie danach nicht mehr als 4,5 Liter Wasser, ist Ihr Wasserdruck vollkommen ausreichend. Sollte sich mehr Wasser angesammelt haben, liegt der Druck i.d.R. über 5 bar, sollte der Druck reduziert werden. Hierzu müssen Ventile eingebaut werden, das aber ein Installateur durchführen sollte.

Liegt er nur bei ca. 3 Litern beträgt der Druck ca. 3- 3,5 bar, das wäre hart z.B. an der Grenze für wirkungsvolle Wasseraufbereitungs- und Filtersysteme oder auch für Waschmaschinen. Fehlfunktionen und / oder Deffekte drohen. Also: Druck erhöhen lassen!

Fakten ...Fakten ... Fakten

Interessante Fakten zum Thema Wasser


Zu wie viel Prozent besteht die Erdoberfläche aus Wasser?
Die gesamte Oberfläche der Erde beträgt 510.072.000 km⊃2;. Von dieser Fläche sind 361.132.000 km⊃2; mit Wasser bedeckt. Das bedeutet, dass nur 29,2 Prozent der Erdoberfläche aus Land besteht – das sind immerhin noch 148.940.000 km⊃2;. Also besteht die Erdoberfläche zu 70,8 Prozent aus Wasser. Die tiefste Meeresstelle der Erde misst 11.034 Meter im Marianengraben, östlich der mikronesischen Inseln, weit vor der Ostküste der Philippinen.

Wie hoch ist der höchste Wasserfall?
Der höchste Wasserfall der Welt ist, mit 978 Metern Höhe, der Salto Angel im Nationalpark Canaima im Süden Venezuelas. Die breitesten Wasserfälle sind die Iguacu-Wasserfälle an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien, mit einer Breite von rund 2.700 Metern. Der höchste Wasserfall Deutschlands ist der Röthbachfall im Berchtesgadener Land, mit einer Fallhöhe von rund 470 Metern in 3 Stufen. Der größte Binnensee Deutschlands ist die Müritz.

Welcher Fluss ist der längste der Welt?
Als der längste Fluss der Welt galt bislang der Nil (6.695 km), gefolgt von Amazonas und Mississippi. Nach jüngsten Nachmessungen soll aber der Amazonas nunmehr 6.762 Kilometer Länge aufweisen. So wäre er nicht nur der wasserreichste und vermutlich breiteste, sondern auch der längste Strom weltweit. Andere Quellen sehen im Rio de la Plata den breitesten Fluss. Der längste Fluss in Europa ist die Wolga (3.534 km), der längste in Deutschland die Donau (2.783 km, ab dem Zusammenfluss von Brigach und Breg). Der Rhein fließt zwar länger durch Deutschland als die Donau, ist aber mit nur 1.233 Kilometern Länge deutlich kürzer als diese.

Wie stark kann Wasser komprimiert werden?
Um Wasser auch nur um ein Prozent seines Volumens zusammenzudrücken, braucht es einen Druck von 200 bar. Dieser Druck – immerhin etwa das Hundertfache des Drucks in einem Autoreifen – tritt natürlicherweise zum Beispiel in 2.000 Metern Wassertiefe auf. Damit ist das Wasser selbst in 10.000 Metern Meerestiefe nur um fünf Prozent komprimiert. Und dennoch leben unter diesem gigantisch hohen Druck ihrer Umwelt angepasste Tiefseefische.

Was ist so besonders an der Dichte von Wasser?
Wasser weist im Vergleich zu anderen chemischen Stoffen verschiedene Anomalien aus, unter anderem die Dichteanomalie. Das bedeutet, dass Wasser seine größte Dichte nicht bei 0 °C, sondern bei 4 °C erreicht. Es besitzt dann die Dichte von 999,97 kg/m⊃3;. Das ist von praktischer Bedeutung für die belebte Natur: In einem größeren stehenden Gewässer, wie einem Weiher oder See, sinkt das dichteste, also schwerste Wasser auf den Grund und nicht etwa das Eis, das ja kälter – also leichter – ist. So gefriert das Gewässer nicht von unten nach oben zu und die wechselwarmen Lebewesen – wie Fische oder Amphibien – können bei für sie molligen Temperaturen von 4 °C, also im deutlichen Temperaturplus, den Winter überleben.

Wie viele Millimeter Durchmesser misst ein durchschnittlicher Regentropfen?
Ein durchschnittlicher Regentropfen misst etwa ein bis zwei Millimeter. Beim Fallen verlieren solche Tropfen schnell ihre sphärische Form. In Schauerniederschlägen können die Tropfen maximal fünf bis sechs Millimeter groß sein. Bei größeren Durchmessern werden sie instabil und zerplatzen aufgrund des hohen Luftwiderstands.

Wie viel Wasser verdunstet täglich über eine Buche?
Eine ausgewachsene Buche (Fagus sylvatica) dünstet jeden Tag so einiges Wasser über ihre Blätter aus. An einem gewöhnlichen Sommertag können es bis zu 400 Liter sein, die an die Luft abgegeben werden.

Wie viel Wasser wird benötigt, um ein Kilo Brot herzustellen?
Für die Beurteilung von tatsächlichem Wasserverbrauch ist es erforderlich, den gesamten Wasserverbrauch innerhalb eines Herstellungsprozesses zu bilanzieren. Der industriell erforderliche Wasseraufwand beträgt für einen PKW bis zu 20.000 Liter Wasser, für ein Kilo Stahl 18 Liter und für ein Blatt Papier knapp drei Liter. Die Zahlen für eine Auswahl von Lebens- und Genussmitteln (je ein Kilo): Rindfleisch 15.000 Liter, Brot oder Orangensaft 1.000 Liter, Bier 5 Liter, Zucker 1,5 Liter.
Eine Tomatenpflanze benötigt über 50 Liter Wasser um ein Kilogramm Früchte wachsen zu lassen.

Dramtische Trinkwasserknappheit in China
"Auf mehr als 100 von 660 Städten kommt eine extreme Wasserknappheit zu", sagte Qiu auf einer Pressekonferenz. China muss 21 Prozent der Weltbevölkerung mit Wasser versorgen, verfügt aber über nur sieben Prozent der Wasservorräte.

Verschmutztes Wasser bringt Krankheiten
Zu jedem beliebigen Zeitpunkt ist die Hälfte der Krankenhausbetten auf der Welt von Patienten belegt, die an einer mit Wasser zusammenhängenden Erkrankung leiden
Durch schlechtes Wasser und durch Wassermangel begründete mangelnde Hygiene sterben mehr Menschen als durch Kriege.

Enorme Investition für Wasser in Middle East

Die Golfstaaten haben in den letzten 30 Jahren fast 90 Milliarden Dollar in Meerwasserentsalzungsanlagen investiert. Saudi-Arabien betreibt nahezu 500, Kuwait drei Dutzend, die Vereinigten Arabischen Emirate zirka 120 Anlagen.

Wasserverbrauch für die Herstellung von Lebensmitteln
Weltweit werden 70 Prozent des Süßwassers für die Herstellung von Nahrung verbraucht.
Beispiel Orangensaft:
Im Durchschnitt konsumiert ein Bundesdeutscher 21 Liter Orangensaftgetränk pro Jahr. 80 Prozent der für die Saftherstellung benötigten Orangen stammen aus Brasilien. 12.000 km legen sie zurück und jedes Glas Orangensaft verbraucht im Laufe seiner Produktion 22 Gläser Wasser. Noch dramatischer sieht es in den USA aus, wo die Felder künstlich bewässert werden müssen: 1000 Liter Wasser und 2 Liter Treibstoff kommen auf einen Liter des begehrten Getränks.

Beispiel Fleischerzeugung:
Im Durchschnitt wird auf 10 kg verfüttertes Getreide 1 kg Fleisch produziert. Der Rest wird zu Mist und Jauche. Damit ein Kilo Getreide geerntet werden kann, müssen 1500 Liter Wasser durch die Halme fließen. Für ein Kilo Lammfleisch sind 10.000, für ein Kilo Rindfleisch 15.000 Liter Wasser nötig, das Wasser für die Futterpflanzen der Tiere mit eingerechnet.

38 Prozent des weltweit erzeugten Getreides wird an Nutztiere verfüttert

"Na, wie findet ihr meine Sandburg..."?

"Wasser-Aktionbilder"

Wasser Witze


Is' mir scheiß egal wer dein Vater ist!

Wenn ich angle, läuft hier niemand übers Wasser!



Was sagt ein Mann, der bis zum Bauchnabel im Wasser steht?

Das geht über meinen Verstand.



Männer sind wie Mineralwasser.

Aufbrausend und geschmacklos

House of Dancing Water

Das Managebecken fasst 12.500.000 Liter Wasser!

Imposante Wasser Show Made in China


Enormer Aufwand .... u.a. mit ca. 12.500.000 Litern Wasser im Becken!

Fünf Jahre haben er und Lawrence Ho, Ceo von Melco Crown Entertainment, am Konzept getüftelt und knapp 190 Millionen Euro in die Produktion investiert.

Die stellten einen Megapool mit knapp acht Metern Tiefe ins Theater und befüllten ihn mit einer Wassermenge, in die mehr als fünf olympische Becken reinpassen. Daneben installierten sie elf hydraulische Lifte, die den Pool in weniger als einer Minute in eine Bühne verwandeln. Dazu bis zu 18 Meter hohe Wasserfontänen und 40 Seilwinden, mit deren Hilfe die Akteure durch die Luft schweben.

Ach ja, die Akteure: Die haben mehr als zwei Jahre in ihrem Wasserwunderland die Geschichte vom Fischer, der von einem mysteriösen Wasserstrudel in die Tiefe gezogen wird und in einer anderen Welt wieder aufwacht, geprobt. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie viel Wasser da geschluckt worden ist! Am besten selber abtauchen, es zahlt sich aus!

Die Show Geschichte

Die Geschichte beginnt an der Küste von Coloane, ein Fischer, der mit seinem Boot reist, genießt seine Reise. Plötzlich schafft eine mysteriöse Energie vom Wasser ein schreckliches bewegendes Meer, ergreift den Fischer und zieht ihn zu einem Platz und eine Zeit von Legenden … Er kann nicht begreifen, was in diesem wirklichen Moment innerhalb einer langen Zeit geschieht. Er, beobachtet verloren und gefesselt…, wie wenn ein Sturm einem Überlebenden von einem Schiffbruch, einem Fremden zu diesem magischen Königreich bringt. Der junge tapfere Fremde begegnet sich und verliebt sich in eine schöne Prinzessin, die in einen Käfig von ihrer schlechten Stiefmutter, der Dunklen Königin geworfen wurde. Ohne das Zögern entscheidet sich der Fischer dafür, dem Fremden zu helfen, gegen der Dunklen Königin zu kämpfen und die Prinzessin zu retten. Mit seiner Hilfe vereiteln der Fremde & die Prinzessin die Dunkle Königin, und der Fischer erhält eine unerwartete Belohnung ....

Wasser.glass Fotoalbum 1

Gesammelte Fotos zum Thema Wasser.. Outdoor

Weitere Themen rund um Wasser & Umwelt etc.

Wasseranalysepflicht für Hausbesitzer

WICHTIGE ERINNERUNG an eine Hauseigentümerpflicht


VORGABEN DER TRINKWASSERVERORDUNG


Im Trinkwasser dürfen keine krankheitserregenden Keime vorkommen, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen können (§ 5 Absatz 1).
Für die Unbedenklichkeit und Reinheit des Trinkwassers ist ab der Übergabestelle der jeweilige Hausbesitzer verantwortlich.

Die deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV) gibt hier klare Normen vor, die von den Wasserversorgern sowie den Hauseigentümern eingehalten werden müssen. Ab 01. November 2011 ist eine Neuregelung der Trinkwasserverordnung in Kraft getreten, die teilweise verschärfte Grenzwerte vorsieht (TrinkwV Anlage 3). Angeordnet wurde die Novellierung der Trinkwasserverordnung von dem Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Überall, wo Trinkwasser für den menschlichen Gebrauch genutzt wird, muss das Wasser den hohen Anforderungen der Trinkwasserverordnung 2011 gerecht werden.

HAUSVERWALTUNGEN- LEGIONELLEN-UNTERSUCHUNGSPFLICHT


Für Inhaber einer Wasserversorgungsanlage besteht eine Anzeigepflicht (§ 13) und Untersuchungspflicht des Trinkwassers, wenn sich es sich dabei um eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung nach der Definition der allgemein anerkannten Regeln der Technik handelt (§ 14 Absatz 3).
Dies betrifft demnach alle Warmwasserspeicher mit einer Speicherkapazität von 400 l oder wenn das Rohrvolumen zwischen Wassererwärmer und Entnahmestelle 3 l überschreitet.

Die neuen Regelungen zur Untersuchung auf Legionellen betreffen fast alle Mehrfamilienhäuser in Deutschland. Die Trinkwasserverordnung regelt hier nämlich, dass die Abgabe von Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit unter den bereits genannten Bedingungen vorgeschrieben ist.
Somit betrifft dies auch Vermieter.

Die Untersuchungspflicht nach § 14 Satz 1 besteht für Anlagen, die Duschen oder andere Einrichtungen enthalten. in denen es zu einer Vernebelung des Trinkwassers kommt. Der Umfang und die Häufigkeit der Untersuchungen bestimmen sich nach Anlage 4 Teil II Buchstabe b.

NEUE REGELUNGEN – UNTERSUCHUNGSPFLICHT LEGIONELLEN

Für Legionellen gab es in der alten Trinkwasserverordnung noch keinen Grenzwert. Dies hat sich ab dem 01. November 2011 geändert.
Für Legionellen wurde ein technischer Maßnahmewert von 100 (KBE) pro 100 ml Trinkwasser festgesetzt (Anlage 3 zu § 7 Teil 2).

Wird der Grenzwert von 100 Legionellen pro 100 ml Trinkwasser erreicht oder überschritten, muss eine besondere Analyse der Gefährdung erfolgen und die Trinkwasseranlage muss hier unbedingt und vorsorglich auf den Prüfstand (§ 3 Absatz 1 Nr. 9).

Das Analyseergebnis kann bundesweit bei den Gesundheitsämtern vorgelegt werden.

Info-Anhang: Legionellenbildung

Labore verbrauchen in der Regel Reinstwasser

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Belastende Strahlung und Wasser

Von: Frank-Robert Belewsky (Auszüge)

Der uferlos wachsende Mobilfunk zerstört die innere Struktur des Wassers und führt zu dessen Auflösung. Dürren und Klimawandel werden begünstigt. Und auch das Wasser in unserem Körper ist von dieser technischen Strahlung betroffen. Im Gehirn setzen Zerfallsprozesse ein, während die Zellen ihre Fähigkeit verlieren, Informationen zu verarbeiten. Dieser völlig neue Blick auf die Entstehung von Krankheit lässt uns verstehen, weshalb wir uns buchstäblich mobil zu Tode „surfen“.

Seit der Einführung des flächendeckenden Mobilfunks Anfang der 90er Jahre und dem mittlerweile milliardenfachen Einsatz von Handys wird unsere Gesellschaft rasant kränker. Noch nie gab es so viele Krebspatienten, Herzinfarkte, hyperaktive Kinder und Jugendliche, Schlafstörungen und Immunschwächen jeder Art.

Tausende von unabhängigen wissenschaftlichen Arbeiten sowie Hunderte von Studien belegen den schädigenden Einfluss der mobilen Telekommunikation. Trotzdem gilt der Mobilfunk offiziell als sicher, weil er die einzige Technologie ist, die man bis heute nicht auf Sicherheit geprüft hat und trotzdem ohne Rücksicht auf unsere Gesundheit einsetzt.

Dabei offenbart sich ihre Widernatürlichkeit bereits in unserem kostbarsten Gut, dem Wasser.

Die Wirkung der technischen Mikrowellenstrahlung auf unser Wasser wird von der etablierten Wissenschaft fast vollständig verkannt, ignoriert oder bewusst verschwiegen. Drei Viertel der Erdoberfläche sowie aller lebenden Organismen, insbesondere des menschlichen Körpers, bestehen aus Wasser. Jede Information, Energie oder Strahlung hat eine Wirkung auf das Wasser und somit auch auf unseren Körper, entweder aufbauend und wachstumsfördernd oder abbauend und zerstörerisch.

Durch die technisch erzeugte hochfrequente und gepulste Mikrowellenstrahlung wird das natürliche elektromagnetische Feld der Erde, welches unseren Planeten vollständig umgibt und durchdringt, massiv gestört. Alles Leben ist über dieses elektromagnetische Feld miteinander verbunden, wobei das Wasser in einem reinen und natürlichen Zustand die Grundlage für die volle Funktionsfähigkeit dieses Verbundnetzes darstellt. Deshalb gehören die sogenannten Wasserstoffbrückenbindungen zu den wichtigsten Komponenten für das Leben auf der Erde. Diese elektromagnetischen Verbindungen geben dem Wasser sowohl eine stabile und funktionsfähige Molekülstruktur als auch die Möglichkeit, Informationen zu speichern und weiterzuleiten. Die Wasserstoffbrücken verbinden auch die beiden DNA-Stränge, welche den Bauplan für jede Zelle enthalten. Somit spielen diese „Brücken“ eine wichtige Rolle bei jeder Zellteilung und der damit einhergehenden Informationsübertragung. Technische Strahlung destabilisiert nun solch lebensnotwendige Wasserstoffbrückenbindungen – mehr noch: sie werden zerstört. Dadurch wird die Molekülstruktur des Wassers instabil, was wiederum jegliche Informationsübertragung in unserem Körper beeinträchtigt, die im und durch das Wasser stattfindet.

Zudem können die DNA-Stränge auseinanderbrechen. Mit verheerenden Folgen für die hochempfindliche Informationsübertragung unseres Erbgutes während der Zellteilung sowie einer grundsätzlich gestörten Zellkommunikation.

Alles Leben ist miteinander verbunden – auch durch Wasser!

Unser vegetatives Nervensystem und die damit verbundenen sieben Körperdrüsen stehen im direkten Energie- und Informationsaustausch mit dem uns umgebenden Sonnenlicht, mit Luft und Wasser als energetische Speicherelemente sowie mit allem, was die Erde hervorbringt. Natürliche elektromagnetische Wellen mit einem umfangreichen Frequenzspektrum versorgen uns permanent mit Informationen. Jegliche Veränderung des Bewusstseins, sei dies individuell oder kollektiv, d.h. jeder Gedanke in Verbindung mit entsprechenden Gefühlen, verändert diese natürlichen elektromagnetischen Wellen. Der Mensch hat tatsächlich Schöpferkraft, wie die Quantenphysik heute eindrücklich beweist. Der Geist beeinflusst die Materie. Jedes Lebewesen ist von einem individuellen elektromagnetischen Feld (Aura) umgeben.

Die sieben endokrinen Drüsen des menschlichen Körpers und unser Sinnessystem sind die Schleusen, welche die elektromagnetischen Wellen mit den Informationen aufnehmen. In Verbindung mit den Körperflüssigkeiten (Blut, intra- und extrazelluläres Wasser, Gehirnflüssigkeit, Spermaflüssigkeit, Fruchtwasser) kommunizieren sie mit der Umwelt. Auch das Gehirn ist eine dieser Schleusen, wobei wir Menschen derzeit nur einen Bruchteil unseres wahren (Gehirn-)Potentials nutzen. Am Institute of Technology in Kalifornien hat man unter der Leitung von Joseph Kirschvink im Jahre 2003 winzig kleine magnetische Kristalle (Magnetit = Magneteisenstein) im menschlichen Gehirn entdeckt, ähnlich derer, welche die Wale, Delphine, Zugvögel und Bienen für ihre Orientierung und Kommunikation in Verbindung mit dem elektromagnetischen Feld der Erde benutzen.

Diese Erkenntnis beweist, dass technische Strahlung auch unser Gehirn auf subtile „nicht-thermische“ Art beeinflussen muss, genau so wie dies ja bereits bei Zugvögeln und Bienen eindeutig nachgewiesen wurde. Denn diese magnetischen Kristalle gehen in Resonanz mit den schädigenden Einflüssen der Mobilfunkstrahlung.

Die Körperflüssigkeiten aller Lebewesen stehen in Resonanz mit dem elektromagnetischen Feld der Erde und sind untrennbar miteinander verbunden.

Technische Mikrowellen und ihre Wirkung auf das Wasser
Bereits lange vor der Entwicklung der modernen digitalen Kommunikation haben bedeutende Menschen vor den Auswirkungen von elektromagnetischer Belastung gewarnt. Einer von ihnen war Rudolf Steiner, der 1923 klagte: „In der Zeit, als es keine elektrischen Ströme gab, nicht die Luft durchschwirrt war von Elektrizität, da war es leichter, Mensch zu sein. Da war es auch nicht nötig, dass sich Leute so anstrengten, um zum Geist zu kommen. Da gab es ringsum keine Telegraphendrähte, da gab es keine Telefonleitungen und so weiter. Der Mensch hat aber heute lauter solche Apparate vor sich und um sich. Das induziert fortwährend Strömungen in uns. Das alles macht den physischen Leib so, dass die Seele gar nicht hereinkommt. Daher ist es nötig, heute viel stärkere Kapazität aufzuwenden, um überhaupt Mensch zu sein.”

In jüngerer Zeit gelang es dem japanischen Forscher Dr. Masaru Emoto, mit Wasserkristallbildern den Einfluss von Informationen auf die Struktur des Wassers darzustellen. Besonders beeindruckend – erschreckend trifft es besser – ist sein Versuch, Wasser dem Einfluss von Handy-Strahlung auszusetzen.

Weltweit existieren bereits mehr als 40.000 wissenschaftliche Arbeiten, welche den Einfluss von hochfrequenter technischer Strahlung auf lebendige Organismen untersuchen. Gemäß Dr. Christoph Scheiner zeigen mehr als die Hälfte davon schädliche Wirkungen. Dazu gehören viele körperliche Symptome wie Rast- und Schlaflosigkeit, Hektik, Hyperaktivität, Lärmempfindlichkeit, Zwanghaftigkeit, Unfruchtbarkeit (besonders bei Männern), zunehmende Aggressionen, Mangel an Konzentrationsfähigkeit in Verbindung mit leichter Ablenkbarkeit, Mangel an Lebensenergie, Tumorbildung und Krebs, Angst und Panikattacken, Schwierigkeiten richtig zu denken oder Gedanken zu ordnen und ein hohes Maß an sozialer Isolation.

Zudem haben gerade junge Menschen durch den häufigen Gebrauch ihres Handys vergessen oder nie gelernt, wie man richtig kommuniziert. Diese schädlichen Mikrowellen zerstören allmählich das zarte Gewebe ihres Gehirns, bis sie nicht mehr sauber denken können, geschweige denn die stille, leise Stimme der Intuition im Innern hören. (unbenannt)

Wird das Ei hart ...?

Der Handy Ei Test


In Russland wurde ein recht einfacher, aber beeindruckender Versuch mit Eiern gemacht.
Zwei Leute nahmen je ein Handy, steckten es in eine Zigarettenschachtel, damit man es aufstellen konnte und stellten (ohne Abstand) ein Ei dazwischen!

Und was ist passiert?
Nach 5 Minuten, nichts! Nach 10 Minuten nichts, aber nach 65 Minuten
Bestrahlung war das Eiweiß hart, der Eidotter (noch) nicht!


Was sagt uns das?
Ich glaube man braucht nicht viel Vorstellungskraft um sich auszumalen was im
eigenen Gehirn passiert...

Kleiner Nachtrag:
Eiweiß ist ein wichtiger Faktor für unsere Gesundheit, auch für die Gehirnfunktion. Der stark schädigende Einfluss der Handystrahlung auf unser Gehirn ist massenhaft nachgewiesen, wird jedoch von der Industrie und dem Staat hartnäckig geleugnet.
Wenn Sie den Test durchführen, muss eine Sprechverbindung bestehen, exakt wie beim Telefonieren. Sonst erfolgt nur eine leichte Gerinnung.
Stellen Sie sich aber auch ein ständig am Körper getragenes Handy vor. Urteilen Sie selbst!

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Trinkwasser: die wertvollste Ressource dieser Welt

... so gesehen auch Ihr Vermögen !


Laut UN gehört das Trinkwasser dieser Welt allen Erdbewohnern.
Mitte 2014 hatte das vorhandene Trinkwasser einen Wert von ca. 5 Billiarden EURO nach UN & WHO-Berechnungen.

Zum 30.06.2014 besaß also jeder Erdbewohner (über 7,27 Milld.) ein indirektes Vermögen von tatsächlich: 700.000.000 € !

Für den einzelnen Betrachter fast unvorstellbar aber sehr realistisch berechnet.

Leider reduziert sich die Zahl des "Vermögens am globalen Trinkwasserwert" alle 10 Sekunden um 1 € pro Person.

Warum?
1. die Weltbevölkerung wächst, es muss also mehr Vermögenswert mit anderen geteilt werden!
2. Trinkwasser veringert sich in der Verfügbarkeit durch Verseuchung und Verschmutzung!
3. Eis schmilzt z.B. an Nord- und Südpol und das Süßwasser vermischt sich leider mit salzigem Meerwasser!

Wenn diese 3 Punkte nicht gestoppt werden bzw. sich nicht ändern, wird unser " persönlicher Wasserwert-Kontostand" sich bis Mitte des Jahres 2258, also in 244 Jahren, auf O,- Euro reduzieren!



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